24 % weniger Sinterkosten dank überzeugender Lösung von Morgan Advanced Materials

2018-04-02
Bei einem großen indischen Bleistifthersteller wurden die herkömmlichen Sinterbehälter durch die eigens für diesen Zweck entwickelten Gefäße von Morgan Advanced Materials ersetzt. Auf diese Weise konnten die Sinterkosten um fast ein Viertel gesenkt werden.

In den genannten Behältern werden die Graphitminen, die später zu Bleistiften weiterverarbeitet werden, zum Sintern in den Tunnelofen geschoben. Durch dieses Verfahren wird sichergestellt, dass die Minen die für die Verwendung in Bleistiften nötige Stabilität und Härte erhalten.

Die Behälter aus den herkömmlichen Werkstoffen genügten den hohen Anforderungen des Bleistiftherstellers nicht, da ein Einsatz derselben mit unnötig hohen Betriebskosten verbunden war und zu einer schlechten Bleistiftqualität führte. In dieser Situation trat Morgan an den Hersteller heran. Die Mitarbeiter von Morgan wollten herausfinden, ob für den Hersteller vielleicht eine Lösung entwickelt werden könnte, die sich als leistungsfähiger erweisen würde als die bisher verwendeten Hochtemperaturisolierwerkstoffe auf Ton-Graphit-Basis. Schließlich konnte Morgan ein Gefäß herstellen, mit dem sich eine verbesserte Sinterqualität sowie niedrigere Energie- und Lagerhaltungskosten erreichen ließen. Letztlich hatte die Umstellung auf die neuen Sintergefäße eine deutliche Senkung der Gesamtkosten zur Folge.

Die neuen Gefäße von Morgan bestehen aus einem dichteren, ISO-gepressten Tongraphitmaterial mit erhöhtem Kohlenstoffgehalt - eine Werkstoffzusammensetzung, die im Vergleich zu den bisher verwendeten Gefäßen eine viermal so hohe Lebensdauer aufweist. Folglich reduzierte sich die Anzahl der Gefäße, die in einem bestimmten Zeitraum aufgrund von Mängeln ausgesondert werden mussten, um 75 %. Somit sanken durch den Einsatz der neuen Tiegel auch die Lager- und Entsorgungskosten.

Dank seiner umfangreichen Erfahrung und weitreichenden Fachkenntnisse auf dem Gebiet der angewandten Ingenieurwissenschaften und Werkstoffkunde konnte Morgan eine Lösung entwickeln, die im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Behältern keinen engen Größenbeschränkungen unterliegt. Im Laufe weiterer Tests wurde die gesamte Konstruktion noch weiter verbessert. Dies hatte vor allem zwei Folgen: Durch die überragende Wärmeleitfähigkeit des neuen Werkstoffs sanken die Energiekosten und infolge der gleichmäßigeren Wärmeübertragung stieg die Qualität des Endprodukts. Insgesamt führte die Einführung der neuen Gefäße dazu, dass die Ausschussmenge um mehr als 40 % gesenkt werden konnte.

Mirco Parvoni, Global Technology Director von Morgans Geschäftsbereich Molten Metal Systems, erklärt: „Beim Sintern wirkt sich die Wahl des Sinterbehälters gleich doppelt auf die Gesamtkosten aus – direkt und indirekt. Und das sollte man bei der Planung derartiger Sintervorgängen immer berücksichtigen.“

„Im Fall des indischen Bleistiftherstellers haben wir eine Lösung entwickelt, durch die einerseits die Materialqualität verbessert werden konnte und andererseits die Sinterkosten um insgesamt ein Viertel sanken. Dank unserer branchenweit führenden Kompetenz im Bereich der Werkstoffkunde sind wir in der Lage, auch für andere Wärmebehandlungsverfahren Lösungen zu entwickeln, die dem jeweiligen Unternehmen einen erheblichen Mehrwert verschaffen.“

Weitere Informationen finden Sie unter: http://morganmms.com/HTCs

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Simon Kinnear, Wyatt International
simonk@wyattinternational.com
Tel +44 121 454 8181

Francesca Minett, Morgan Advanced Materials
marketing@morganplc.com
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