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Rosenberger OSI migriert 500 IT-Systeme für das Helmholtz Zentrum
Präzise Dokumentation und Spezialtransport ermöglichen einen reibungslosen Hardware-Umzug in ein neues Colocation-Rechenzentrum.
osi.rosenberger.com

Rosenberger Optical Solutions & Infrastructure (Rosenberger OSI) hat den physischen Umzug von rund 500 Servern, Switches und weiteren IT-Komponenten des Helmholtz Zentrums München in ein neues Colocation-Rechenzentrum erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt umfasste die vollständige Bestandsaufnahme, den Ausbau, den sicheren Transport sowie den passgenauen Wiedereinbau samt Neuverkabelung. Ziel des vom Deutschen Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt beauftragten Projekts war ein reibungsloser Transfer bei minimalen Ausfallzeiten, der durch eine lückenlose Dokumentation und detaillierte Transportlisten sichergestellt wurde.
Lückenlose Dokumentation und Spezialtransport
Der Erfolg der Migration basierte auf einer akribischen Vorbereitung und Risikominimierung. Das Projektteam erfasste vorab sämtliche Infrastrukturdaten – darunter Kabellängen, belegte Ports und Stromversorgungen – und ordnete jedes Gerät exakt seiner zukünftigen Position, inklusive Rack und Höheneinheit (HE), im neuen Rechenzentrum zu. Für den Ausbau schwerer Hardware kamen spezielle Server-Lifter zum Einsatz, während der Transport über luftgefederte Lastkraftwagen mit Hebebühnen erfolgte, um die empfindliche Elektronik zu schützen. Am Zielstandort wurde die Hardware millimetergenau installiert und mit neuen LWL- und Kupfer-Patchkabeln nach der aktualisierten Dokumentation verbunden. Wie Stephan Riechmann, Senior Project Manager bei Rosenberger OSI, betonte, entscheidet sich der Erfolg eines Umzugs dieser Größenordnung lange vor dem ersten Ausbau durch eine strikte Datenpflege, die eine fehlerfreie Installation am Zielort erst ermöglicht.
Zusätzlicher Kontext: Mechanische Schockbelastung und DCIM-Topologien
Dieser Abschnitt beschreibt physikalische und logistische Prinzipien von Rechenzentrumsmigrationen, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten sind.
Bei der physischen Migration produktiver IT-Infrastrukturen (oft als "Lift-and-Shift" bezeichnet) stellt die mechanische Schockbelastung das größte Ausfallrisiko dar. Enterprise-Server und Hochleistungs-Storage-Arrays nutzen teilweise noch immer mechanische Festplatten (HDDs) oder empfindliche PCIe-Riser-Karten. Auch im stromlosen Zustand befinden sich die Schreib-/Leseköpfe von HDDs nur wenige Nanometer über den Magnetplatten. Erschütterungen während des Transports können zu Mikrorissen an Lötstellen oder einem Aufschlagen der Köpfe (Head-Crash) führen, was Datenverlust oder Hardwaredefekte beim Wiederanlauf bedeutet. Daher ist der Einsatz von luftgefederten Spezial-Lkw zwingend erforderlich, da diese hochfrequente Straßenvibrationen im Gegensatz zu blattgefederten Standardfahrzeugen nahezu vollständig absorbieren. Auf der logischen Ebene erfordert die 1:1-Migration komplexer Netzwerkarchitekturen ein präzises Data Center Infrastructure Management (DCIM). Da moderne Leaf-Spine-Topologien hochgradig redundant und auf exakte Port-Zuweisungen (Port-Mapping) angewiesen sind, kann bereits ein einziges vertauschtes LWL-Patchkabel (Cross-Connect) zu Broadcast-Stürmen, fehlerhaftem Load-Balancing oder fatalen Routing-Schleifen (Loops) im neuen Colocation-Rack führen.
Bearbeitet von einem Industrie-Journalisten, Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung.
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