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Digitale Fluidtechnik für die vernetzte Industrie

Bosch Rexroth präsentiert mit dem Projekt „Fluid 4.0“ und neuen Softwarelösungen eine durchgängige Digitalisierung von Hydrauliksystemen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

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Digitale Fluidtechnik für die vernetzte Industrie

Als Koordinator des Forschungsprojekts „Fluid 4.0“ treibt Bosch Rexroth die digitale Transformation der Fluidtechnik aktiv voran. Auf der Hannover Messe zeigt das Unternehmen gemeinsam mit Projektpartnern praxisnahe Lösungen für eine vernetzte, effiziente und datengetriebene Zukunft der Hydraulik – anschaulich demonstriert an einer realen Tiefziehpresse.

Digitalisierung der Hydraulik in der Praxis
Anstelle theoretischer Konzepte setzt Bosch Rexroth auf einen realen Demonstrator, um die Potenziale der Digitalisierung greifbar zu machen. Besucher können direkt an der Tiefziehpresse erleben, wie digitale Technologien ineinandergreifen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette messbare Mehrwerte schaffen.

Die Lösungen zeigen, wie moderne Hydrauliksysteme durch digitale Integration produktiver, effizienter und transparenter betrieben werden können.

Digitaler Zwilling per QR-Code
Ein zentrales Element ist der Digitale Zwilling in Form der Asset Administration Shell (AAS). Über einen QR-Code an der jeweiligen Komponente erhalten Anwender direkten Zugriff auf alle relevanten Produktdaten.

Dazu gehören technische Dokumentationen, Zertifikate sowie Informationen zum CO₂-Fußabdruck. Der bisherige Aufwand für die Suche in verschiedenen Systemen oder Dokumentationen entfällt vollständig, wodurch Prozesse deutlich vereinfacht und beschleunigt werden.

Asset Orchestration Platform als zentrale Steuerung
Mit der Asset Orchestration Platform (AOP) stellt Bosch Rexroth eine Softwarelösung vor, die als zentrale Daten- und Steuerungsinstanz im Shopfloor fungiert.

Die AOP sammelt Daten aus einzelnen Komponenten und deren digitalen Verwaltungsschalen, analysiert diese und stellt sie übergeordneten Anwendungen zur Verfügung. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für eine effiziente Anlagensteuerung, eine beschleunigte Inbetriebnahme sowie eine flexible Anpassung an zukünftige Anforderungen.

Vernetzte Daten für intelligente Anwendungen
In Kombination mit dem IoT-Service CytroConnect Solutions demonstriert Bosch Rexroth die Verarbeitung realer Maschinendaten in Echtzeit. Sensorwerte wie Druck, Temperatur oder Ölqualität werden erfasst, über die Verwaltungsschale integriert und innerhalb der AOP für Anwendungen wie Condition Monitoring oder Predictive Maintenance genutzt.

Darüber hinaus zeigt das System, wie auf erkannte Ereignisse dynamisch reagiert werden kann und wie der Mensch aktiv in datenbasierte Entscheidungsprozesse eingebunden wird.

Fluid 4.0: Standardisierung und neue Use Cases
Das Forschungsprojekt „Fluid 4.0“ verfolgt das Ziel, die Verwaltungsschale als digitalen Zwilling weiterzuentwickeln und einen offenen, herstellerübergreifenden Standard für die Fluidtechnik zu etablieren.

Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft entwickelt Bosch Rexroth praxisorientierte Anwendungen, die bis 2026 in mehreren Use Cases umgesetzt werden sollen. Dazu zählen:
  • Effiziente Steuerungsentwicklung für schnellere Inbetriebnahme
  • Energiemonitoring zur Optimierung des Verbrauchs
  • CO₂-Bilanzierung während der Nutzungsphase
  • Konzepte für die Kreislaufwirtschaft
Diese Anwendungsfälle werden ebenfalls an der Tiefziehpresse demonstriert und zeigen das Potenzial einer vollständig digitalisierten Fluidtechnik.

Wegbereiter für die digitale Hydraulik
Mit „Fluid 4.0“ und den vorgestellten Lösungen positioniert sich Bosch Rexroth als zentraler Treiber der Digitalisierung in der Fluidtechnik. Die Kombination aus digitalem Zwilling, intelligenter Datenvernetzung und praxisnahen Anwendungen schafft die Grundlage für effizientere, nachhaltigere und zukunftssichere industrielle Systeme.

Bearbeitet von Maria Brueva, Redakteurin bei Induportals – mit Unterstützung von KI angepasst.

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