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Zukunftssichere Verkabelung für Rechenzentren mit Rosenberger OSI

REWE Group modernisiert Glasfaser-Infrastruktur für 400G-Netzwerke mit Fokus auf Flexibilität, Effizienz und Investitionsschutz.

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Zukunftssichere Verkabelung für Rechenzentren mit Rosenberger OSI
Rosenberger OSI PreCONNECT® SMAP-G2 19“ 2HE Trunkaufnahmegehäuse mit Teilfrontplatten mit Bürstenleisten in der Front direkt unter Arista-Switch

Mit steigenden Anforderungen durch Digitalisierung, Automatisierung und KI-Anwendungen wächst der Bedarf an leistungsfähigen Rechenzentrumsnetzwerken. Die REWE Group hat ihre Infrastruktur modernisiert, um Bandbreiten von 400G zu realisieren und gleichzeitig zukünftige Technologie-Upgrades vorzubereiten.

Ausgangssituation: Wachsende Datenmengen
Unternehmen müssen immer größere Datenmengen in kürzerer Zeit verarbeiten. Rechenzentren werden daher kontinuierlich erweitert und auf höhere Bandbreiten ausgelegt.

Die REWE Group modernisierte im Rahmen eines Projekts die Glasfaserverkabelung in drei Rechenzentren und setzte dabei auf Singlemode-Technologie sowie neue Transceiver-Generationen.

Neue Infrastruktur für hohe Bandbreiten
Zentraler Bestandteil der Modernisierung ist der Einsatz von 400GBASE-DR4 QSFP-DD Transceivern mit SN-Quad Optical Interface. Diese ermöglichen hohe Datenraten bei gleichzeitig kompakter Bauweise.

Die Verkabelung erfolgt über vorkonfektionierte Singlemode-Trunkkabel, die direkt an die Transceiver angeschlossen werden („trunk direct attach“). Dadurch werden zusätzliche Steckverbindungen vermieden, was Kosten reduziert und Signalverluste minimiert.

Optimierte Verkabelungsstruktur
Die eingesetzten Switches sind über LC-Duplex Patchverteiler angebunden. Ein wesentlicher Vorteil dieser Architektur ist, dass die Verkabelung der Switches nur einmalig erfolgt.

Alle weiteren Anpassungen werden im Patchverteiler vorgenommen. Dies erhöht die Betriebssicherheit und vereinfacht Wartung und Erweiterung.

Modularität und Skalierbarkeit
Die Infrastruktur ist bewusst modular aufgebaut. In der ersten Ausbaustufe wurden die Switches nur teilweise bestückt, während die Verkabelung bereits für den Vollausbau vorbereitet ist.

Zusätzliche Transceiver können später ohne großen Aufwand integriert werden, da entsprechende Anschlüsse bereits vorhanden sind. Dies ermöglicht eine schrittweise Skalierung entsprechend wachsender Anforderungen.

Investitionsschutz durch flexible Architektur
Ein entscheidender Vorteil der Lösung ist ihre Zukunftssicherheit. Sollte ein späteres Upgrade auf neue Steckertypen oder Technologien erforderlich sein, können bestehende Trunkkabel weiterhin genutzt werden.

Anpassungen beschränken sich auf Frontplatten und Patchkabel, während die zentrale Infrastruktur unverändert bleibt. Dadurch werden Kosten reduziert und die Lebensdauer der Installation verlängert.

Rolle des Patchverteilers
Patchverteiler tragen wesentlich zur Effizienz und Zuverlässigkeit der Netzwerkinfrastruktur bei:
  • Strukturierte und übersichtliche Verkabelung
  • Hohe Flexibilität bei Erweiterungen
  • Schutz der Glasfaserkabel vor mechanischer Belastung
  • Vereinfachte Wartung und Fehlerdiagnose
  • Optimierte Signalqualität durch reduzierte Verluste
  • Unterstützung zukünftiger Technologien und Steckertypen
Fazit: Skalierbare Infrastruktur für zukünftige Anforderungen
Die Modernisierung zeigt, wie sich Rechenzentren durch modulare und standardisierte Verkabelungskonzepte auf zukünftige Entwicklungen vorbereiten können. Die Kombination aus hoher Bandbreite, reduzierten Signalverlusten und Investitionsschutz schafft eine nachhaltige Grundlage für kommende Technologie-Generationen wie 800G oder 1,6T.

Bearbeitet von einem Industriejournalisten, Lekshman Ramdas, mit Unterstützung von KI.

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