Comau präsentiert Automatisierungslösungen für die Schwerindustrie auf der Hannover Messe
Comau stellt auf der Hannover Messe 2026 neue Technologien für die intelligente Fertigung und Logistik vor, die speziell auf unstrukturierte Umgebungen und kritische Infrastrukturen ausgerichtet sind.
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Vom 20. bis 24. April 2026 präsentiert Comau in Hannover (Halle 26, Stand D70) ein erweitertes Portfolio an Automatisierungslösungen. Der Fokus liegt auf der Integration von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit in der industriellen Produktion. Durch die strategische Übernahme von Automha hat das Unternehmen zudem seine Kapazitäten im Bereich der Lager- und Intralogistik ausgebaut, um den wachsenden Bedarf an flexiblen Logistiklösungen zu decken.
Mechanische Unterstützung und ergonomische Optimierung
Mit dem MATE-XT GO stellt Comau die neueste Version seines tragbaren, vollständig mechanischen Exoskeletts vor. Das Gerät wurde entwickelt, um die Belastung der Schultermuskulatur bei Überkopf- und Wiederholungsarbeiten ohne den Einsatz von Batterien oder Motoren zu reduzieren. Technische Messungen zeigen, dass die körperliche Anstrengung bei derartigen Aufgaben um bis zu 50 % gesenkt werden kann, was die Ergonomie und die kontinuierliche Einsatzfähigkeit des Personals während der gesamten Schicht verbessert.
Autonome Systeme für anspruchsvolle Schweißprozesse
Ein zentrales Exponat ist der MR4Weld, ein mobiler Schweißroboter, der in Zusammenarbeit mit dem Schiffbauer Fincantieri entwickelt wurde. Dieses System ist für den Einsatz im Freien und in unstrukturierten Umgebungen konzipiert. Der Roboter ist in der Lage, autonom bis zu 170 Meter Stahl pro Schicht zu schweißen. Dies entspricht einer dreifachen Steigerung der Produktivität im Vergleich zu manuellen Schweißverfahren bei gleichzeitig gleichbleibender Qualität.
Hochpräzise Bearbeitung großer Bauteile
Das Bearbeitungszentrum SmartReach Comau adressiert die Anforderungen der Automobil-, Luftfahrt- und Energiebranche. Die modulare Architektur der Maschine ermöglicht die Bearbeitung großer, leichter Bauteile mit hoher Präzision und Steifigkeit. Neben der Skalierbarkeit stand bei der Entwicklung die Nachhaltigkeit im Vordergrund: Das Design zielt darauf ab, den Energieverbrauch sowie Umwelt- und Sicherheitsrisiken während des Betriebs zu minimieren.
Bearbeitet von einem Industriejournalisten, Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung.
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