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WIKA stellt Clamp-on-Ultraschall-Durchflussmesser für Prozessflüssigkeiten vor
ClampSonic FLC-CS4 ermöglicht nicht-invasive Durchflussmessung mit Mehrparameterüberwachung und Fernkonfiguration für anspruchsvolle industrielle Anwendungen.
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Prozessindustrien wie Bergbau, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Wasseraufbereitung und HLK erfordern zuverlässige Durchflussmesslösungen, die unter anspruchsvollen Bedingungen arbeiten können, ohne den Betrieb zu unterbrechen. In diesem Zusammenhang hat WIKA den ClampSonic FLC-CS4 Ultraschall-Durchflussmesser vorgestellt, der für die nicht-invasive Überwachung komplexer Prozessflüssigkeiten entwickelt wurde.
Das Instrument verwendet ein Clamp-on-Design, das eine Installation an der Außenseite von Rohren ohne direkten Kontakt mit dem Medium ermöglicht. Dies erlaubt eine bidirektionale Durchflussmessung, ohne bestehende Rohrleitungssysteme zu verändern, wodurch es sich für Nachrüstanwendungen und Inspektionsaufgaben eignet, bei denen Prozessunterbrechungen vermieden werden müssen.
Ultraschallmessung für anspruchsvolle Medien
Der FLC-CS4 arbeitet mit Ultraschallwandlern, die den Durchfluss basierend auf der Ausbreitung von Schallwellen messen. Diese Methode ermöglicht eine genaue Überwachung von Flüssigkeiten, die korrosiv, abrasiv oder hochviskos sind, bei denen konventionelle invasive Sensoren möglicherweise Herausforderungen hinsichtlich Haltbarkeit oder Wartung haben.
Neben der Durchflussrate kann das Gerät mehrere Prozessparameter erfassen, darunter Temperatur, Dichte, Konzentration und Heizwert. Diese Mehrparameterfähigkeit unterstützt eine umfassendere Prozessanalyse und -optimierung innerhalb einer einzigen Messplattform.
Großer Messbereich und nicht-invasive Installation
Die Ultraschalltechnologie bietet eine stabile Messleistung über einen weiten Betriebsbereich und ermöglicht den Einsatz unter unterschiedlichen Durchflussbedingungen. Da das System nicht mit der Flüssigkeit in Kontakt kommt, reduziert es den Verschleiß der Komponenten und minimiert den Wartungsaufwand.
Der nicht-invasive Ansatz eliminiert zudem das Risiko einer Kontamination, was insbesondere in Anwendungen wie der Lebensmittelverarbeitung oder der Wasseraufbereitung relevant ist.
Fernkonfiguration und Echtzeitdiagnose
Der Durchflussmesser verfügt über integriertes WLAN, das eine Konfiguration und Überwachung sowohl aus der Ferne als auch direkt vor Ort ermöglicht. Über die WIKA WebApp können Bediener in Echtzeit auf Messdaten und Systemstatus zugreifen.
Die Benutzeroberfläche zeigt Parameter für zwei Durchflussströme zusammen mit detaillierten Messdaten an. Zu den Diagnosefunktionen gehören die Visualisierung von Wellenformen und die Überwachung von Installationsparametern, was eine präzise Einrichtung und kontinuierliche Prozessverifizierung unterstützt. Das Gerät wird über Touch- und Gestensteuerung bedient und verfügt über ein hochauflösendes IPS-Display, das für gute Sichtbarkeit in hellen Umgebungen ausgelegt ist.
Flexible Integration in industrielle Systeme
Der FLC-CS4 ist in drahtlosen und Feldversionen erhältlich, die beide aus einer Elektronikeinheit und zwei Wandlern bestehen. Die Feldversion enthält zusätzlich eine Stromversorgung und eine Kommunikationsbox, die eine Integration in speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) ermöglicht.
Diese Konfiguration unterstützt eine zuverlässige Kommunikation und eine isolierte Stromversorgung in industriellen Umgebungen und erleichtert den Einsatz sowohl in neuen Installationen als auch in bestehenden Infrastrukturen.
Durch die Kombination von nicht-invasiver Ultraschallmessung mit Mehrparameterüberwachung und digitaler Konnektivität erfüllt der ClampSonic FLC-CS4 zentrale Anforderungen der Prozessindustrie, in der Flexibilität, Zuverlässigkeit und minimale Ausfallzeiten entscheidend sind.
Bearbeitet von Natania Lyngdoh, Induportals Editor — Adaptiert von KI.
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