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Dünnringlager für Verteidigungssysteme
Das Unternehmen Rodriguez präsentiert seine Lösungen für Kugellager und Drehverbindungen für militärische und luftfahrttechnische Ausrüstung.
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Boden- und luftgestützte Verteidigungstechnologien erfordern mechanische Komponenten, die hohe Lasten tragen können und gleichzeitig den Platzbedarf minimieren. Auf der Fachmesse Eurosatory, die vom 15. bis 19. Juni 2026 in Paris stattfindet, präsentiert die französische Niederlassung von Rodriguez ihre mechanischen Komponenten, insbesondere Dünnringlager und Kugeldrehverbindungen, die für diese restriktiven Einsatzumgebungen entwickelt wurden, darunter Robotik, Drohnen und gepanzerte Fahrzeuge.
Architektur und Integration von Dünnringlagern
Dünnringlager zeichnen sich durch ein Design aus, das mechanische Leistungen ähnlich denen klassischer Wälzlager gewährleistet und gleichzeitig das benötigte Bauvolumen minimiert. Die Architektur dieser Komponenten weist einen großen Bohrungsdurchmesser in Kombination mit einem geringen Querschnitt auf. Diese Geometrie schafft ein erhebliches internes Freivolumen im Zentrum des Mechanismus. Dieser freie Raum erleichtert die Integration kritischer Subsysteme, wie die Durchführung pneumatischer oder hydraulischer Leitungen, die Verlegung elektrischer Verkabelungen oder die Installation von Schleifringen. Der Einsatz dieser Lager trägt direkt zur Reduzierung der Gesamtabmessungen und der Masse eingebetteter mechatronischer Systeme bei.
Drehverbindungen und kundenspezifische mechanische Baugruppen
Ergänzend zu den Dünnringlagern werden Kugeldrehverbindungen integriert, um multidirektionale mechanische Belastungen aufzunehmen. Diese Komponenten sind dafür ausgelegt, axiale und radiale Lasten kombiniert oder separat zu tragen und gewährleisten die Stabilität sowie die präzise Rotation von Elementen wie Türmen, Optroniksystemen oder Radarsystemen. Die internen Produktionskapazitäten von Rodriguez ermöglichen die Bearbeitung und Montage kundenspezifischer Systemlösungen, die als Value Added Products (VAP) bezeichnet werden. Diese vormontierten mechanischen Baugruppen werden entsprechend den strengen technischen Spezifikationen entwickelt und angepasst, die von Integratoren von Sicherheits- und Verteidigungssystemen definiert werden.
Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbsanalysen, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten waren.
Im Verteidigungs- und Robotiksektor werden Dünnringlager nach dimensionsbezogenen Standards bewertet, die historisch durch Industriereferenzen wie die Kaydon-Baureihe (SKF-Gruppe) etabliert wurden. Zu den Referenzspezifikationen gehören ABEC-Toleranzklassen (typischerweise ABEC 1 bis ABEC 7 für hochpräzise Anwendungen), das interne Reibmoment und die Steifigkeit unter dynamischer Belastung. Im Gegensatz zu standardisierten ISO-Lagern bleibt der Querschnitt von Dünnringlagern unabhängig vom Bohrungsdurchmesser konstant. Hinsichtlich der Gewichtsoptimierung ermöglichen diese Lager Einsparungen von bis zu 85 % beim Gewicht und 83 % beim Bauraum im Vergleich zu konventionellen Radialkugellagern mit gleichem Durchmesser. Die für diese Verteidigungsanwendungen spezifizierten Materialien umfassen in der Regel martensitische Edelstähle oder den Einsatz technischer Korrosionsschutzbeschichtungen, um die Umweltanforderungen der MIL-SPEC-Standards zu erfüllen.
Redigiert von dem Industriejournalisten Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung.
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