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Modulare Motion-Control-Plattformen für den Maschinenbau

Dunkermotoren führt skalierbare Antriebsarchitekturen ein, die mechanische Komponenten mit Digital-Twin-Technologie integrieren.

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Modulare Motion-Control-Plattformen für den Maschinenbau

Dunkermotoren hat eine modulare Systemarchitektur vorgestellt, die entwickelt wurde, um die Entwicklung anwendungsspezifischer Motion-Control-Plattformen zu beschleunigen. Durch die Standardisierung der Integration von bürstenbehafteten und bürstenlosen DC-Motoren, AC-Motoren, Linearantrieben, Getrieben und Encodern ermöglicht die Architektur Erstausrüstern (OEMs), maßgeschneiderte Antriebslösungen zu konfigurieren und gleichzeitig die technische Komplexität sowie den Entwicklungsaufwand zu reduzieren.

Skalierbare Antriebsarchitektur und integrierte Elektronik
Die modulare Plattform basiert auf vordefinierten, validierten Komponenten-Kombinationen und standardisierten Schnittstellen, um eine breite Palette von Maschinenvarianten zu unterstützen – von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) über die Medizintechnik bis hin zu Verpackungsmaschinen. Ein entscheidendes Element dieser Architektur ist die Integration elektronischer Steuerungssysteme direkt in die Antriebseinheiten. Dieser dezentrale Ansatz macht externe Steuerungskomponenten überflüssig, vereinfacht die Verkabelung und unterstützt hochflexible Maschinenlayouts, die sich sowohl für die seriennahe Produktion als auch für hochgradig kundenspezifische Anwendungen eignen.

Digitale Zwillinge und vorausschauende Wartung
Über die Hardware-Integration hinaus umfasst die Motion-Control-Plattform digitale Mehrwertdienste über die Softwaremarke nexofox von Dunkermotoren. Das System nutzt die Technologie der Verwaltungsschale (Asset Administration Shell – AAS), um standardisierte digitale Zwillinge zu generieren. Dies gewährleistet einen strukturierten Zugriff auf Betriebs- und Zustandsdaten über den gesamten Lebenszyklus des Antriebs hinweg. Zudem sind datengestützte Dienste wie die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) direkt in die Antriebsarchitektur integriert. Durch die lokale Erfassung von Zustands- und Verschleißdaten erkennt das System Abweichungen im Betriebsverhalten frühzeitig, sodass Betreiber Wartungen proaktiv planen und ungeplante Ausfallzeiten in Industrieumgebungen reduzieren können.

Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen, die nicht in der ursprünglichen Ankündigung enthalten waren.
Im Kontext von Industrie 4.0 dient die Verwaltungsschale (AAS) als standardisierte digitale Repräsentanz eines Assets, wie sie von der Industrial Digital Twin Association (IDTA) definiert wird. Durch die direkte Einbettung der AAS-Konformität in das Antriebssystem stellt Dunkermotoren die Interoperabilität mit übergeordneten industriellen Daten-Ökosystemen wie Factory-X sicher. Aus Sicht der Zustandsüberwachung läuft die nexofox-Software für vorausschauende Wartung als Docker-Container auf einem lokalen EDGE-Gateway, wodurch eine dauerhafte Cloud-Verbindung überflüssig wird. Entscheidend ist, dass die Software ausschließlich auf bereits vorhandene interne Motorsensoren zurückgreift: Sie analysiert hochfrequente Motorstromsignaturen oder hochauflösendes Encoder-Feedback, um schleichenden mechanischen Verschleiß an angebauten Komponenten wie Getrieben zu erkennen. Dieser Software-defined-Ansatz macht die Installation und Verkabelung externer piezoelektrischer Vibrationssensoren überflüssig, was den Hardware-Footprint und die Integrationskosten für die Implementierung von Predictive Maintenance bei kompakten Maschinen erheblich reduziert.

Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.

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