www.konstruktion-industrie.com
18
'26
Written on Modified on
Schunk entwickelt gemeinsam mit Bosch industrielle humanoide Roboterhände
Die gemeinsame Entwicklungskooperation kombiniert Automatisierungs- und KI-Expertise zu einer flexiblen, anthropomorphen Handplattform, die komplexe Aufgaben in Fertigung und Logistik automatisiert.
schunk.com

Die Robert Bosch Robotics GmbH und die SCHUNK SE & Co. KG entwickeln eine flexible, anthropomorphe Handplattform, die für die Integration in verschiedene humanoide Robotersysteme konzipiert ist. Diese technische Kooperation zielt darauf ab, einen robusten Endeffektor zu etablieren, der in der Lage ist, hochvariable Objektgeometrien und Materialien in Umgebungen der industriellen Automatisierung zu handhaben.
Operationaler Kontext und technische Herausforderungen
Herkömmliche Robotergreifer sind in der Regel für bestimmte Objektformen oder vordefinierte Aufgaben optimiert. Moderne digitale Infrastrukturen in Fertigung und Logistik erfordern jedoch eine schnelle Anpassung an kürzere Produktlebenszyklen und wechselnde Arbeitsabläufe. Die humanoide Robotik bietet einen anpassungsfähigen Ansatz für Umgebungen, die für menschliche Bediener ausgelegt sind. Die Ausführung komplexer Aufgaben erfordert jedoch fortschrittliche, feinfühlige Endeffektoren. Die hohe mechanische Komplexität, die Feinwerktechnik und die Echtzeit-Verarbeitungsanforderungen einer mehrfingrigen Roboterhand erfordern die Bündelung spezialisierter Ingenieurkompetenzen.
Aufteilung der Entwicklungsverantwortung
Die Kooperation nutzt komplementäre technische Portfolios, um Integrations- und Skalierungsherausforderungen zu lösen:
- Die Bosch Robotics liefert das technologische Grundgerüst und bringt ihre Expertise in Feinmechanik, Elektronik und Softwareentwicklung ein. Das Unternehmen integriert Algorithmen der künstlichen Intelligenz (KI) für die Umgebungswahrnehmung und Bahnplanung.
- Die SCHUNK nutzt ihre rund 20-jährige Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich der anthropomorphen Greiftechnologie, um die mechanische Kinematik, die Kraftübertragung und die Materialzusammensetzung der Hand zu optimieren.
Die daraus resultierende industrielle Handplattform ist so konzipiert, dass sie unabhängig vom übergeordneten humanoiden Robotersystem funktioniert. Dabei werden standardisierte Kommunikationsschnittstellen und flexible Softwarearchitekturen genutzt, um den plattformübergreifenden Einsatz zu erleichtern.
Systemintegration und Anwendungsfälle
Zu den primären Zielbereichen der Technologie gehören Montagelinien, Logistikzentren, interne Serviceprozesse und Produktionsumgebungen mit hoher Varianz. Durch die Nachbildung der menschlichen Handkinematik führt das System vollständige End-to-End-Prozesse aus. Dies umfasst die Wahrnehmung einer unstrukturierten Umgebung, die Anpassung der Greifkräfte an die Materialeigenschaften sowie die Handhabung fragiler oder komplexer Bauteile.
Ein funktionaler Systemdemonstrator validierte das Zusammenspiel der Hardware- und Softwareebenen. Durch die Kombination der physischen Hand mit fortschrittlicher Wahrnehmungssoftware wiesen die Partner nach, dass sich hochleistungsfähige Robotikkomponenten ohne aufwendige kundenspezifische Anpassungen für einzelne Aufgaben zu einer stabilen Industrieanwendung zusammenführen lassen. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Transfer der Prototypenphase in einen skalierbaren, großserienfähigen Produktionsstandard, der industriellen Zuverlässigkeitskriterien entspricht.
Strategische und technische Begründung
Die technische Führung beider Organisationen hob die betrieblichen Anforderungen hervor, die das Projekt vorantreiben. Timo Gessmann, CTO von SCHUNK, erklärte, dass die Partnerschaft breite Entwicklungskapazitäten mit einem tiefen Portfolio kombiniert, das speziell auf die Implementierung fortschrittlicher Roboterhände zugeschnitten ist. Mathias Pillin, CTO der Robert Bosch GmbH, fügte hinzu, dass präzise Roboterhände entscheidend für die Ausführung hochgenauer Handhabungsaufgaben sind, die die Fähigkeiten konventioneller Greifsysteme übersteigen, wodurch sich die Plattform für ein breites Spektrum von Anwendungen in Produktion und Logistik qualifiziert.
Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media - Angepasst von AI.
www.schunk.com
Systemintegration und Anwendungsfälle
Zu den primären Zielbereichen der Technologie gehören Montagelinien, Logistikzentren, interne Serviceprozesse und Produktionsumgebungen mit hoher Varianz. Durch die Nachbildung der menschlichen Handkinematik führt das System vollständige End-to-End-Prozesse aus. Dies umfasst die Wahrnehmung einer unstrukturierten Umgebung, die Anpassung der Greifkräfte an die Materialeigenschaften sowie die Handhabung fragiler oder komplexer Bauteile.
Ein funktionaler Systemdemonstrator validierte das Zusammenspiel der Hardware- und Softwareebenen. Durch die Kombination der physischen Hand mit fortschrittlicher Wahrnehmungssoftware wiesen die Partner nach, dass sich hochleistungsfähige Robotikkomponenten ohne aufwendige kundenspezifische Anpassungen für einzelne Aufgaben zu einer stabilen Industrieanwendung zusammenführen lassen. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Transfer der Prototypenphase in einen skalierbaren, großserienfähigen Produktionsstandard, der industriellen Zuverlässigkeitskriterien entspricht.
Strategische und technische Begründung
Die technische Führung beider Organisationen hob die betrieblichen Anforderungen hervor, die das Projekt vorantreiben. Timo Gessmann, CTO von SCHUNK, erklärte, dass die Partnerschaft breite Entwicklungskapazitäten mit einem tiefen Portfolio kombiniert, das speziell auf die Implementierung fortschrittlicher Roboterhände zugeschnitten ist. Mathias Pillin, CTO der Robert Bosch GmbH, fügte hinzu, dass präzise Roboterhände entscheidend für die Ausführung hochgenauer Handhabungsaufgaben sind, die die Fähigkeiten konventioneller Greifsysteme übersteigen, wodurch sich die Plattform für ein breites Spektrum von Anwendungen in Produktion und Logistik qualifiziert.
Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media - Angepasst von AI.
www.schunk.com
Fordern Sie weitere Informationen an…

