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Prädiktive Analytik für Hydrauliksysteme
Bosch Rexroth führte fortschrittliche datengesteuerte Diagnosearchitekturen ein, um schwere Fertigungsanlagen von planmäßigem Komponentenaustausch auf dynamisches Lebenszyklusmanagement umzustellen.
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Bosch Rexroth hat aktualisierte CytroConnect-Lösungen zur Zustandsüberwachung auf den Markt gebracht, um industrielle prädiktive Analytik für Hydrauliksysteme in der Schwerindustrie zu ermöglichen. Die Diagnosearchitektur verarbeitet kontinuierliche Sensordaten, um die Anlagenwartung von festen Intervallen auf eine dynamische, komponentenspezifische Verfolgung der Restlebensdauer umzustellen. Dies zielt auf komplexe Anwendungen in der Zement-, Recycling-, Stahl- und Automobilindustrie ab.
Umstellung auf datengesteuerte Hydraulikdiagnostik
Historisch gesehen verließ sich die Schwerindustrie auf reaktive oder präventive Wartung und tauschte Komponenten auf der Grundlage starrer Zeitintervalle aus. Der aktualisierte datengesteuerte Ansatz verschiebt dieses Paradigma, indem er Echtzeit-Sensordaten nutzt – einschließlich kontinuierlicher Ölqualitätsüberwachung und Schwingungsanalyse –, um Eingriffe auf den tatsächlichen physischen Zustand der Maschinen zu stützen. Diese Methode eliminiert vorzeitige Komponentenaustausche und verhindert plötzliche mechanische Ausfälle. Die finanziellen Auswirkungen unerwarteter Maschinenstillstandszeiten sind beträchtlich und erreichen in bestimmten Industriesektoren Hunderttausende von Euro pro Stunde. Obwohl der Einsatz prädiktiver Wartung in der Hydraulik aufgrund von Datenschutz- und Cloud-Sicherheitsbedenken anfangs hinter elektromechanischen Systemen zurückblieb, beschleunigt die schnelle Kapitalrendite ihre breite industrielle Akzeptanz.
Integration der Zustandsüberwachung auf Systemebene
Im Gegensatz zu Plattformen, die einzelne Teile isoliert überwachen, bewertet die technische Architektur den gesamten Hydraulikkreislauf, der Pumpen, Ventile, Zylinder und interne Steuerungssysteme umfasst. Stefano Peschiaroli, Sales Product Manager bei Bosch Rexroth Italien, merkte an, dass die Plattform das Verhalten der Komponenten basierend auf tatsächlichen Interaktionen bewertet, anstatt isolierte Datenpunkte zu analysieren. Dieser Ansatz korreliert Informationen über das gesamte System hinweg, um Muster zu erkennen, die Anomalien vorwegnehmen. Diese umfassende Auswertung ermöglicht es den Anlagenbetreibern, die Restlebensdauer kritischer Komponenten abzuschätzen und so sehr gezielte Eingriffe Wochen vor einem potenziellen Ausfall zu ermöglichen. Algorithmen der künstlichen Intelligenz verarbeiten große Mengen an Sensordaten, um die Genauigkeit dieser Mustererkennungen zu verbessern. Santo Bivona, Head of Product Management and Segment, erklärte, dass künstliche Intelligenz zwar als Verarbeitungswerkzeug fungiert, das wahre Unterscheidungsmerkmal für die prädiktive Genauigkeit jedoch weiterhin eine hohe Datenqualität und ein umfassendes Systemwissen bleiben.
Industrielles Retrofitting und Leistungskennzahlen
Die prädiktive Infrastruktur lässt sich über nachgerüstete Sensornetzwerke in bestehende industrielle Anlagen integrieren und ergänzt Altmaschinen, ohne dass komplette Systemüberholungen erforderlich sind. Betreiber können gezielte Sensoren für die Flüssigkeitsanalyse und Schwingungsmessung genau dort installieren, wo sie benötigt werden, und so massive Investitionsausgaben vermeiden. Die Diagnosearchitektur verwaltet 161 verschiedene Anwendungen und Funktionen bei mehr als 60 Kunden weltweit in 16 Ländern. Implementierungen der Zustandsüberwachungsplattform zeigen messbare Effizienzsteigerungen, darunter eine Reduzierung des Energieverbrauchs um bis zu 20 Prozent und eine Steigerung der Gesamtproduktivität um 5 Prozentpunkte. Während die Belegschaft in der Fertigung zunehmend aus „Digital Natives“ besteht, etabliert dieses granulare, komponentenweise Vorhersagemodell einen Standard für die betriebliche Transparenz in fluidtechnischen Systemen.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht enthalten sind.
Im Bereich der industriellen hydraulischen Zustandsüberwachung werden Diagnosearchitekturen basierend auf Telemetrie-Integration, Abtastfrequenzen und analytischem Umfang bewertet. Vergleichbare Lösungen wie SensoNODE von Parker Hannifin und System 1 von Bently Nevada verwenden drahtlose Sensoren, um Flüssigkeitsdruck, Temperatur und Maschinenschwingungen zu messen. Die Wettbewerbsdifferenzierung hängt jedoch davon ab, ob die Analytik isolierte physikalische Anomalien verarbeitet oder Multisensordaten über einen komplexen fluidtechnischen Kreislauf hinweg korreliert. Hochleistungsfähige prädiktive Systeme in dieser Kategorie erreichen Benchmark-Status, indem sie hochfrequente Abtastung mit kontinuierlicher Überwachung der Flüssigkeitsverschmutzung integrieren, welche nach wie vor die Hauptursache für vorzeitige hydraulische Ausfälle in schweren Industrieanwendungen ist.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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