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Vattenfall beginnt mit dem Offshore-Bau des größten Offshore-Windprojekts Deutschlands
Die Installation des ersten Monopiles markiert den Beginn der Offshore-Arbeiten für den 1,61-GW-Windparkcluster Nordlicht in der deutschen Nordsee.
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Vattenfall hat mit der Installation der Fundamentstrukturen für den Windpark Nordlicht I begonnen und damit eine zentrale Bauphase für die Offshore-Windenergieerzeugung in Deutschland eingeleitet. Das Infrastrukturprojekt richtet sich an die Branchen der erneuerbaren Energien und der Energieverteilung und schafft ein leistungsstarkes, fossilfreies Energieökosystem in der Nordsee.
Fundamentinstallation und Lieferkettenlogistik
Am 1. Juli installierte Vattenfall den ersten Monopile für das Offshore-Windprojekt Nordlicht I. Der Transport und die Installation dieser Fundamentstrukturen und Übergangsstücke werden von DEME durchgeführt, das die Logistik sowohl für die erste als auch für die zweite Ausbaustufe des Clusters verantwortet.
Die Monopiles werden von EEW Special Pipe Constructions in Rostock gefertigt, während die Übergangsstücke von CSWind im dänischen Aalborg produziert werden. Für Nordlicht I werden insgesamt 68 dieser kombinierten Fundamentstrukturen benötigt.
Die einzelnen Monopiles weisen eine Länge von bis zu 80,5 Metern und ein Gewicht von bis zu 1.290 Tonnen auf. Vor Beginn der maritimen Arbeiten führte Vattenfall an Land Tests kritischer Offshore-Prozesse durch, um operative Schnittstellen und Sicherheitsprotokolle zu validieren.
Zur logistischen Komplexität solcher Infrastrukturprojekte erklärte Cyril Moss, Project Director Nordlicht bei Vattenfall, dass Entwicklungen dieser Größenordnung eine exakte Koordination der Lieferkette, präzise Planung und einen konsequenten Fokus auf die Umsetzung erfordern.
Erzeugungskapazität und Materialspezifikationen
Der Offshore-Windparkcluster Nordlicht befindet sich etwa 85 Kilometer nördlich der Insel Borkum in der deutschen Nordsee.
Das Projekt gliedert sich in zwei eigenständige Vorhaben: Nordlicht I mit einer geplanten Leistung von 980 Megawatt sowie Nordlicht II, das ein Jahr später mit einer Leistung von 630 Megawatt folgen wird.
Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme im Jahr 2028 wird die kombinierte Infrastruktur voraussichtlich rund 6 Terawattstunden Strom pro Jahr in die europäischen Stromnetze einspeisen.
Um die im Projekt gebundenen CO₂-Emissionen zu reduzieren, werden für die Turmstrukturen der Windenergieanlagen emissionsarme Stähle eingesetzt. Dadurch verringert sich der gesamte CO₂-Fußabdruck der Windparks um etwa 16 Prozent.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren.
Im Bereich der Offshore-Windenergie haben sich XXL-Monopiles mit einem Gewicht von über 1.000 Tonnen als Standardfundamente für Windturbinen der 14- bis 15-Megawatt-Klasse in mittleren Wassertiefen etabliert.
Vergleichbare Infrastrukturprojekte in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone, wie der von EnBW entwickelte 900-Megawatt-Windpark He Dreiht, nutzen ähnliche Monopile-Fundamente mit einem Gewicht von rund 1.350 Tonnen.
Im Bereich der Werkstofftechnik gilt der Einsatz emissionsarmer Stähle in den Turmstrukturen als messbarer Maßstab für die Dekarbonisierung der Lieferkette. Während Vattenfall eine Reduzierung des gesamten CO₂-Fußabdrucks der Anlagen um 16 Prozent angibt, setzen Wettbewerber wie Orsted auf proprietäre kohlenstoffarme Turmkonstruktionen, die den spezifischen CO₂-Fußabdruck der Türme um bis zu 60 Prozent senken.
Mit einer Gesamtleistung von 1,61 Gigawatt übertrifft der Nordlicht-Cluster frühere Referenzprojekte wie Borkum Riffgrund 3 und unterstreicht seine Position als eines der leistungsstärksten Offshore-Windenergieprojekte der Region.
Bearbeitet von Natania Lyngdoh, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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