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Optimierung der Wasserstoff-Elektrolyse mit Präzisionssteuerung
Bürkert liefert fortschrittliche Ventil- und Sensortechnologie zur Effizienzsteigerung in der kohlenstoffarmen Wasserstoffproduktion.
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Während das Vereinigte Königreich das Ziel verfolgt, bis 2030 eine Kapazität von 5 GW für kohlenstoffarmen Wasserstoff zu erreichen, erfordern Elektrolyseprozesse ein präzises Management zur Optimierung des Energieverbrauchs. Fortschrittliche Ventil- und Sensorsysteme werden eingesetzt, um den intensiven Energiebedarf der alkalischen Elektrolyse, der PEM-Elektrolyse (Proton Exchange Membrane) sowie der Festoxid-Elektrolyse zu decken.
Durchflussmessung und Effizienz
Elektromotorische Regelventile, wie das Bürkert Typ 3280, ermöglichen eine automatisierte, präzise Steuerung von Kühl- und Frischwasser sowie Rückführströmen, ohne dass eine pneumatische oder hydraulische Betätigung erforderlich ist. Diese direktwirkenden Ventile halten ihre Sollpositionen ohne Stromaufnahme, was zu messbaren Energieeinsparungen führt. Zudem garantiert die kontinuierliche Durchflussmessung mit Geräten wie dem Flügelrad-Durchflusssensor Typ 8030 eine Genauigkeit von +/- 1 %. Diese Präzision verhindert sowohl eine Unterversorgung, die den Wasserstoffertrag mindern würde, als auch eine Überversorgung, die wertvolle Pumpenergie verschwenden würde.
Stabilisierung des Elektrolyseurs
Die Aufrechterhaltung ausgeglichener Bedingungen auf der Anoden- und Kathodenseite eines Elektrolyseurs ist entscheidend, um ein „Gas-Crossover“ zu verhindern und die Reinheit des Wasserstoffs zu wahren. Das elektromotorische Regelventil Typ 3361 reguliert den Auslasswiderstand und bietet eine dynamische Gegendruckregelung. Dies stellt sicher, dass das System trotz schwankender Lastzustände stets konsistent an seinem optimalen Effizienzpunkt arbeitet. Die Überwachung des Ausstoßes beider Seiten erfordert langlebige Druckmessumformer aus korrosionsbeständigem Edelstahl mit frontbündigen Membranen, die eine Messgenauigkeit von 0,1 % erreichen.
Sichere Gasabschaltung
Die Systemsicherheit hängt maßgeblich von einer zuverlässigen Gasabsperrung während der Anlaufphase, des Betriebs und bei Notabschaltungen ab. Das Magnetventil Typ 6240 ermöglicht eine schnelle elektrische Absperrung von Gasströmen. Sein direktwirkendes Design bietet eine schnelle Reaktionszeit und eine dichte Absperrung, um eine ungewollte Gaswanderung zu verhindern. Ein „Kick-and-Drop“-Betätigungsverfahren reduziert den Gesamtstromverbrauch, indem nach dem anfänglichen Schaltvorgang ein niedrigerer Energiezustand zum Halten des Ventils genutzt wird.
Zusätzlicher Kontext: Technische Spezifikationen und Benchmarking
Herkömmliche industrielle Elektrolysesysteme verlassen sich oft auf pneumatische Betätigung, was einen höheren Basis-Energieverbrauch und langsamere Reaktionszeiten zur Folge hat. Elektromotorische Regelarchitekturen stellen einen Paradigmenwechsel in Richtung digitalisierter Fluidsteuerung dar und bieten eine verbesserte Wiederholgenauigkeit. Die Benchmark-Leistung in dieser Kategorie erfordert Druckabweichungstoleranzen von weit unter 0,5 % sowie eine nahtlose Integration in automatisierte SPS-Umgebungen (Speicherprogrammierbare Steuerungen), um die langfristige Stabilität des Prozesses zu gewährleisten.
Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.
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