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Hochleistungs-Steckverbinder für Bahn- und Industrieenergiesysteme
Das von Wesgarde vertriebene Portfolio von Schaltbau bietet standardisierte Steckverbinderlösungen für zuverlässige Energie- und Datenübertragung in Bahn-, Energieversorgungs- und Industrieanwendungen.
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Hochleistungs-Steckverbinder spielen eine zentrale Rolle für die sichere und zuverlässige Übertragung von Energie- und Datensignalen in Schienenfahrzeugen, Energieversorgungsanlagen und industriellen Systemen. Vor diesem Hintergrund stellt Wesgarde das Portfolio von Schaltbau mit robusten Steckverbindern vor, das für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Zuverlässigkeit entwickelt wurde. Die Produktfamilien kombinieren widerstandsfähige Konstruktionen mit vorkonfektionierten Kabelbaugruppen, um die Installation zu vereinfachen und den Wartungsaufwand zu reduzieren. Die Lösungen richten sich an OEMs, Fahrzeughersteller und Betreiber von Infrastrukturen, die standardisierte elektrische Verbindungssysteme für anspruchsvolle Einsatzbedingungen benötigen.
Steckverbinder für Bremssysteme und Bahnkommunikation
Die EP-Serie von Schaltbau wurde für elektropneumatische Bremssysteme und Notbremsüberbrückungen in Schienenfahrzeugen entwickelt. Die Steckverbinder entsprechen der internationalen Bahnnorm UIC 541-5 VE und verfügen über einen integrierten Pilotkontakt, der eine eindeutige Rückmeldung über die vollständige Verbindung der Steckkontakte liefert. Vorkonfektionierte ein- und beidseitige Hybridkabel reduzieren den Aufwand für manuelle Verdrahtung und verkürzen die Inbetriebnahme.
Nach Angaben von Schaltbau unterstützt die EP-Serie sowohl die Energie- als auch die Signalübertragung mit bis zu neun Hauptkontakten sowie zwei Hilfskontakten. Die Steckverbinder sind für eine Nennspannung von 250 V ausgelegt, erreichen im verbundenen Zustand die Schutzart IP69K, sind für mehr als 10.000 Steckzyklen ausgelegt und können in einem Temperaturbereich von -50 °C bis +80 °C betrieben werden. Ein Kontaktwiderstand von maximal 2 mΩ trägt zu einer zuverlässigen elektrischen Leistung auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen im Bahnbetrieb bei.
Die Steckverbinder der Serien UIC und UIC-IT erweitern die Konnektivität moderner Bahnkommunikationsnetze. Die UIC-IT-Ausführung integriert ein 8-poliges Gigabit-Ethernet-Modul sowie optionale Signalkontakte und unterstützt Anwendungen wie Fahrgastzählung, Videoüberwachung an Bord, drahtlose Netzwerke und Zugsteuerung. Sollbruchkupplungen schützen die Ausrüstung, indem sie sich bei übermäßiger mechanischer Belastung kontrolliert trennen. Werkseitig konfektionierte Kabelsätze vereinfachen zusätzlich die Installation und unterstützen den Ausbau digitaler Bahninfrastrukturen und moderner Zugdatennetze.
Standardisierte Zuglinienverbindungen und Mehrfachtraktionssysteme
Die ZH-Serie entspricht der Norm UIC 552 für Zuglinienverbindungen zwischen Lokomotiven, Reisezugwagen und Triebzügen. Die neu entwickelte ZS552-Kupplungsdose verfügt über ein symmetrisches Gehäuse sowie eine gemeinsame Anschlussklemme, wodurch sich die Kabelführung aus unterschiedlichen Richtungen vereinfacht. Von vorne entnehmbare Kontakteinsätze erleichtern Wartungsarbeiten, während optionale Schließsysteme mit Schlüssel den Zugriff kontrollieren.
Die Steckverbinder verwenden halogenfreie Kabel, die für Hochspannungsanwendungen im Bahnbereich geprüft wurden und Leiterquerschnitte bis 185 mm² unterstützen. Schaltbau gibt Prüfspannungen von mehr als 11,5 kV, einen Betriebstemperaturbereich von -50 °C bis +85 °C sowie eine mechanische Lebensdauer von rund 5.000 Steckzyklen an. Dadurch eignen sich die Systeme für einen langfristigen Einsatz im grenzüberschreitenden Schienenverkehr.
Für Mehrfachtraktionssysteme in Schienen- und Straßenfahrzeugen kombiniert die B-Serie Energie- und Steuerstromkreise in einem modularen Steckverbindersystem mit Betriebsspannungen bis 600 V DC und 400 V AC. Konfigurationen mit bis zu 59 Kontakten plus Schutzleiter ermöglichen zusätzliche Funktionen wie Verriegelungsschaltungen und reduzieren gleichzeitig durch vorkonfektionierte Kabelbaugruppen die Verdrahtungskomplexität während der Fahrzeugmontage.
Steckverbinder für Energieversorgungs- und Industrieanwendungen
Außerhalb des Schienenverkehrs ist die G-Serie von Schaltbau für Mittelspannungstransformatoren und Schaltanlagen in Energieversorgungs- und Industrieanwendungen ausgelegt. Die Steckverbinder sind mit Konfigurationen von bis zu 32 Kontakten plus Schutzleiter erhältlich und unterstützen Nennwerte von bis zu 400 V und 120 A.
Vorkonfektionierte Steckdosen und Stecker mit vergossenen Kontakteinsätzen sorgen für eine zuverlässige Abdichtung und hohe mechanische Stabilität. Kodierungsoptionen verhindern Fehlsteckungen, während Bajonettverschlüsse auch unter Vibrationen oder mechanischer Belastung eine sichere Verriegelung gewährleisten. Dadurch eignen sich die Steckverbinder sowohl für die Erweiterung bestehender Anlagen als auch für Modernisierungs- und Wartungsprojekte in elektrischen Energieversorgungssystemen.
Werkseitig konfektionierte Verbindungssysteme vereinfachen die Installation
Ein gemeinsames Merkmal des gesamten Steckverbinderportfolios ist der Einsatz werkseitig konfektionierter Kabelbaugruppen. Dieser Ansatz reduziert den Aufwand für manuelle Verdrahtungsarbeiten, minimiert Installationsfehler und verkürzt die Inbetriebnahme im Vergleich zu vor Ort konfektionierten Steckverbindern. Standardisierte Kabelsysteme erleichtern zudem Wartungsarbeiten, da Steckverbinder ohne Neuverdrahtung einzelner Leiter ersetzt werden können.
Wesgarde vertreibt diese Steckverbinderfamilien zusammen mit technischer Beratung und kundenspezifischen Kabelbaugruppen für OEMs in den Bereichen Schienenverkehr, industrielle Automatisierung, Marinetechnik, Bauwesen, Landtechnik, Lebensmittelverarbeitung und erneuerbare Energien.
Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und einen Wettbewerbsvergleich, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren.
Hochleistungs-Steckverbinder für den Schienenverkehr werden üblicherweise anhand objektiver Kriterien wie der Einhaltung internationaler Bahnnormen, Schutzart, mechanischer Lebensdauer, Betriebstemperaturbereich, Strombelastbarkeit sowie Widerstandsfähigkeit gegenüber Vibrationen und Umwelteinflüssen bewertet. Die EP-Serie von Schaltbau erfüllt die Anforderungen der Norm UIC 541-5, erreicht im gesteckten Zustand die Schutzart IP69K und ist für mehr als 10.000 Steckzyklen ausgelegt. Die ZH-Serie entspricht der Norm UIC 552 und wurde für Hochspannungs-Zuglinienverbindungen entwickelt.
Vergleichbare Steckverbinderlösungen werden unter anderem von TE Connectivity angeboten. Deren UIC-541-5-Steckverbinder erfüllen ebenfalls die Anforderungen der internationalen Bahnnorm für Bremssysteme und verfügen über Aluminiumgehäuse, Schutzart IP66 sowie Varianten mit integrierten Schaltkontakten für Fahrzeugübergänge. Die Auswahl zwischen verschiedenen Herstellern basiert in der Regel auf der Kompatibilität mit bestehenden Bahnnormen, den Anforderungen an den Umweltschutz, dem Wartungsaufwand, der Verfügbarkeit vorkonfektionierter Kabelsysteme sowie der langfristigen Produkt- und Serviceunterstützung und nicht ausschließlich auf einzelnen Leistungsmerkmalen.
Bearbeitet von Sucithra Mani, Redakteurin bei Induportals – mit Unterstützung von KI.
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