EODev und Baudouin gehen Partnerschaft für hocheffiziente dezentrale Energieerzeugung ein
Die Partnerschaft erweitert das Portfolio sauberer, dezentraler und zuverlässiger Energielösungen von EODev um die Solid Oxide Fuel Cell (SOFC)-Technologie. Ein entsprechendes Angebot wird im September 2026 vorgestellt.
www.eo-dev.com

EODev, das französische Unternehmen für Wasserstoff-Stromerzeugung und Energiespeichersysteme, und Baudouin, der französische Hersteller von Energielösungen, haben heute eine Partnerschaft bekannt gegeben, um Stromerzeugung im industriellen Maßstab auf Basis von Solid Oxide Fuel Cells (SOFC) auf den Markt zu bringen. Die Zusammenarbeit ebnet den Weg für ein neues Angebot im Bereich der dezentralen Energieerzeugung, das beide Unternehmen im September vorstellen werden.
In ganz Europa und darüber hinaus stehen Betreiber von Rechenzentren, Industrieanlagen und kritischen Infrastrukturen vor einer gemeinsamen Herausforderung: eine kontinuierliche und zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen – in einer Zeit steigender Stromnachfrage, begrenzter Netzkapazitäten und langer Netzanschlusszeiten. Erneuerbare Energien und Energiespeicher sind wesentliche Bausteine dieser Transformation, doch viele Standorte benötigen zusätzlich eine kontinuierlich verfügbare Energiequelle vor Ort, um diese zu ergänzen.
Solid Oxide Fuel Cells schließen genau diese Lücke. Sie wandeln Erdgas, erneuerbare Gase oder Wasserstoff durch eine elektrochemische Reaktion direkt in elektrische Energie um. Das Ergebnis sind ein hoher elektrischer Wirkungsgrad, deutlich geringere CO₂-Emissionen und nahezu keine Luftschadstoffe im Vergleich zu verbrennungsbasierten Stromerzeugungssystemen. Gleichzeitig arbeiten sie leise und kontinuierlich – sowohl netzgekoppelt als auch netzunabhängig. Darüber hinaus kann die entstehende Abwärme für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) genutzt werden.
Für EODev ist die Partnerschaft eine konsequente Erweiterung seiner Strategie, komplementäre Technologien zu maßgeschneiderten Energielösungen zu kombinieren, die auf die jeweiligen Standorte und Anforderungen der Kunden abgestimmt sind. Neben Wasserstoffgeneratoren und Batteriespeichersystemen ergänzt die SOFC-Technologie das Portfolio um eine kontinuierliche Grundlastversorgung für Kunden, die rund um die Uhr Strom benötigen. Jedes Standardsystem liefert 600 kW und mehrere Systeme können kombiniert werden, um Leistungen im Multi-Megawatt-Bereich bereitzustellen.
“Unsere Kunden suchen nicht nach einer bestimmten Technologie. Sie wollen eine Energieversorgung, auf die sie sich verlassen können, die zu ihrem Standort passt und ihnen hilft, Emissionen zu reduzieren,” sagte Stéphane Jardin, Chief Executive Officer von EODev. “Mit SOFC können wir hocheffiziente, CO₂-ärmere Energie anbieten, die kontinuierlich direkt vor Ort erzeugt wird. Mit Baudouin gewinnen wir einen erfahrenen Industriepartner, der uns dabei unterstützt, diese Lösung mit der Qualität und dem Service auf den Markt zu bringen, die unsere Kunden erwarten. Wir freuen uns darauf, im September weitere Details bekannt zu geben.”
Für Baudouin erweitert die Partnerschaft die eigene Kompetenz im Bereich der Stromerzeugung auf die Brennstoffzellentechnologie der nächsten Generation – gemeinsam mit einem Partner, der über umfassende Integrations- und Servicekompetenz verfügt.
“Diese Partnerschaft mit EODev ist ein wichtiger Meilenstein auf Baudouins Weg im Bereich New Energy,” sagte Fabrizio Mozzi, Chief Executive Officer von Baudouin. “Durch die Kombination unserer Expertise in kritischen Energieversorgungsanwendungen mit der innovativen Solid Oxide Fuel Cell-Technologie erweitern wir unser Lösungsportfolio für unsere Kunden und bleiben gleichzeitig unserem Anspruch an Zuverlässigkeit, Leistung und die langfristige Energiewende treu.”
Im Rahmen der Partnerschaft wird EODev die SOFC-Lösungen von Baudouin in ganz Europa integrieren. Dabei erhält EODev exklusive Vertriebsrechte für Frankreich und Polen und wird darüber hinaus weitere Chancen auf internationalen Märkten verfolgen.
Die Lösung befindet sich derzeit in der Feldvalidierung durch Pilotinstallationen und soll im September 2026 offiziell auf den Markt kommen. Die ersten Auslieferungen an Kunden sind für das erste Quartal 2027 geplant.
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