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Pilz erweitert Portfolio um neue Industrial-Security-Dienstleistungen

Mit SEM und SAM unterstützt das Unternehmen Anlagenbetreiber bei der Abwehr von Cyberrisiken und der Erfüllung neuer EU-Richtlinien.

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Pilz erweitert Portfolio um neue Industrial-Security-Dienstleistungen

Pilz hat zwei neue Industrial-Security-Dienstleistungen eingeführt, um Unternehmen beim Schutz vernetzter Maschinen und Anlagen vor Cyberbedrohungen zu unterstützen. Unter dem Leitsatz „Security for Safety“ zielen die Services darauf ab, die funktionale Sicherheit, Anlagenverfügbarkeit und Datenvertraulichkeit in zunehmend vernetzten Produktionsumgebungen zu gewährleisten. Die neuen Angebote helfen Anlagenbetreibern und Maschinenbauern nicht nur dabei, kostspielige Stillstandszeiten durch digitale Manipulationen zu vermeiden, sondern auch aktuelle gesetzliche Vorgaben wie die neue EU-Maschinenverordnung (MVO) und den Cyber Resilience Act (CRA) über den gesamten Lebenszyklus der Maschinen praxisnah umzusetzen.

Systematische Risikoidentifikation und -bewertung
Die neuen Dienstleistungen gliedern sich in zwei aufeinander abgestimmte Module. Die Security Evaluation of Machinery (SEM) bietet eine erste Bewertung des Security-Status einzelner Maschinen oder kompletter Maschinenparks. Sie identifiziert kritische Sicherheitslücken schnell und priorisiert den sofortigen Handlungsbedarf für grundlegende Compliance-Maßnahmen. Darauf aufbauend liefert das Security Assessment of Machinery (SAM) eine tiefgehende, umfassende Security-Risikobeurteilung gemäß der internationalen Norm IEC 62443. Dieser Prozess umfasst eine detaillierte Analyse von Netzwerksegmentierungen und Schnittstellen sowie die Bewertung potenzieller Angriffspfade, um daraus konkrete Strategien zur nachhaltigen Risikominderung abzuleiten.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt bietet technologische und marktspezifische Hintergrundinformationen, die nicht explizit in der ursprünglichen Pressemitteilung erwähnt werden.

Mit der fortschreitenden IT/OT-Konvergenz (Information Technology / Operational Technology) in der Industrie 4.0 sind ehemals isolierte Fertigungsanlagen verstärkt dem Risiko von Cyberangriffen, wie etwa durch Ransomware, ausgesetzt. Ein kompromittiertes Steuerungssystem kann dabei nicht nur Produktionsausfälle verursachen, sondern auch schwerwiegende physische Schäden an Mensch und Maschine nach sich ziehen, falls sicherheitsgerichtete Funktionen (Safety) gezielt außer Kraft gesetzt werden. Die neue EU-Maschinenverordnung (MVO), die ab Januar 2027 verbindlich Anwendung findet, trägt dieser Bedrohungslage Rechnung, indem sie Cybersicherheit erstmals zu einer zwingenden Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung von Maschinen macht. Durch die Anwendung der IEC 62443-Normenfamilie können Hersteller und Betreiber nachweisen, dass ihre Anlagen durch Defense-in-Depth-Architekturen, wie beispielsweise eine strikte Netzwerksegmentierung und gehärtete Schnittstellen, robust gegen externe und interne Bedrohungsvektoren geschützt sind.

Editiert von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.

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