Der zunehmende Kostendruck verlangt eine höhere Wiegegenauigkeit – KI-gestützte Erkenntnisse ermöglichen eine bessere Kontrolle
Lebensmittelhersteller in der ganzen EU stehen unter wachsendem Druck, den durch Überfüllung entstehenden Produktverlust beim Wiegen zu überwachen. Denn dieser Faktor wird durch steigende Produktionskosten, anhaltende Inflation, knapper werdende Margen und höhere Erwartungen in Bezug auf die Nachhaltigkeit zu einer immer kostspieligeren Herausforderung.
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Auf dieses Problem macht Dean Ball aufmerksam, Produktmanager bei Ishida Europe, dem weltweit führenden Anbieter von Lösungen für Wiege-, Verpackungs- und Qualitätskontrollsysteme. Der Wunsch nach einer Reduzierung der Überfüllung veranlasst Lebensmittelhersteller, ihre Maschinen zu überprüfen und zu hinterfragen, ob sie auf ihren Verpackungslinien tatsächlich eine gleichbleibend hohe Wiegegenauigkeit erzielen.
Produktüberfüllung – also das Abfüllen verpackter Lebensmittel über das angegebene Gewicht hinaus – ist seit langem eine Herausforderung in der gesamten Lebensmittelindustrie. Angesichts der nach wie vor hohen Inflation z.B. in Deutschland (2,8 % im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat; 0,8% im Vergleich zum Vormonat) weist Dean Ball darauf hin, dass schon geringe Überfüllmengen die Rentabilität erheblich und dauerhaft beeinträchtigen können: „Produktüberfüllung wird oft als unvermeidbarer und eher unbedeutender Faktor angesehen. Deshalb übersehen die Hersteller oft die Möglichkeiten, dieses Problem anzugehen.“

Dennoch sind Möglichkeiten zur Kosteneinsparungen gegeben, und sie können immer besser und einfacher genutzt werden. Dabei spielt die Art und Weise, wie Leistungsdaten der Produktion und einzelner Maschinen erfasst, dargestellt und umgesetzt werden, eine wichtige Rolle. Echtzeit-Transparenz ermöglicht es Herstellern, Trends frühzeitig zu erkennen und Korrekturmaßnahmen zu ergreifen – und, als Ergebnis, die Produktüberfüllung unter Kontrolle zu bringen.

Dean Ball: „Produktverluste werden in der Regel durch eine Kombination verschiedener Faktoren verursacht. Höhere Liniengeschwindigkeiten können zu größeren Abweichungen vom Zielgewicht führen. Das steigert die Wahrscheinlichkeit von überfüllten Verpackungen. Hinzu kommen immer komplexere Produktmischungen und -formate, veraltete Anlagen, unregelmäßige Wartung sowie die natürliche Tendenz, das Risiko von Untergewicht durch Überkompensation zu vermeiden.“

In vielen Fällen kommt es beim Vermeiden von Überfüllung darauf an, wie effektiv Mehrkopfwaagen als zentrales Abfüllsystem in der Produktionslinie eingerichtet und betrieben werden. Faktoren wie die Gleichmäßigkeit der Produktzufuhr, die Konfiguration und das Timing der Schalen, die Auswahl von Oberflächen und Materialien sowie regelmäßige Leistungsprüfungen haben alle einen direkten Einfluss auf die Wiegegenauigkeit und die Gesamtsteuerung.

Dean Ball: „Hier gewinnen die Daten, die in der Wäge- und Verpackungslinie selbst generiert werden, immer mehr an Bedeutung. Durch eine verbesserte Überwachung, Visualisierung und die Auswertung von Leistungsdaten können Lebensmittelproduzenten und andere Hersteller die Ursachen von Abweichungen früher erkennen und gezieltere Anpassungen vornehmen. Lösungen wie KI-gesteuerte Überwachungsplattformen, zum Beispiel Sentinel 5.0 von Ishida, unterstützen dieses Ziel, indem sie Produktionsdaten in klare, umsetzbare Erkenntnisse umwandeln, die einen Beitrag zur Optimierung der Maschinenleistung und zur Reduzierung von Produktverlusten leisten. Und das sind keine theoretischen Verbesserungen, sondern bewährte, praktische Maßnahmen, die schon heute umgesetzt werden können. Die Technologie und das Fachwissen sind vorhanden – jetzt gilt es, sie im gesamten Betrieb konsequent anzuwenden.“
Weitere Informationen zu Ishida Europe und den Mehrkopfwaagen von Ishida: https://www.ishidaeurope.com/en/products/weighing-machines/multihead-weighers/
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