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Melexis auf der Electronica 2026

Vom 10. bis 13. November arbeitet Melexis in München mit Erstausrüstern zusammen, um integrierte Sensor-, Schutz- und Treiberarchitekturen für Hochspannungs-Automobil- und Industrieautomatisierungssysteme bereitzustellen.

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Melexis auf der Electronica 2026

Melexis und kooperierende Systempartner implementieren spezialisierte Halbleiterarchitekturen, um thermische Sicherheit, Energiemanagement und Bewegungserfassung in der Elektromobilität und Industrieautomation zu optimieren. Das technische Konzept fokussiert auf Hochvolt-Leistungswandler, Batteriemanagementsysteme sowie Manipulationsplattformen in der Robotik.

Betriebliche Anforderungen in Hochvolt-Architekturen
Der Übergang zu höheren Spannungsniveaus erzeugt hochfrequente Störsignale sowie transiente Spannungsspitzen infolge schneller Schaltvorgänge. In Traktionswechselrichtern von Elektrofahrzeugen, Gleichspannungswandlern und digitaler 800-V-Infrastruktur können ungedämpfte Transienten Halbleiterkomponenten beschädigen und die Systemzuverlässigkeit mindern. Gleichzeitig verlangen Traktionsbatterien eine multivariante Überwachung, um chemische oder thermische Degradationsprozesse vor dem Eintreten kritischer Zustände zu erfassen. Die Kooperation zwischen Halbleiterherstellern und Systemintegratoren adressiert diese Schnittstellenprobleme, indem Komponentenparameter an Gesamtsystemtopologien angepasst werden.

Systemarchitektur und Funktionsverteilung
Melexis stellt die Sensorik, Schutzschaltungen und Treiberbausteine auf Siliziumebene bereit, während Partnerunternehmen die mechanische Integration, Systemsoftware und Fahrzeugbus-Anbindung übernehmen.

Zur Bedämpfung von Transienten an den Schaltknoten integriert die Schaltungstopologie das Silizium-RC-Snubber-Netzwerk MLX91299, welches hochfrequentes Schwingverhalten in Konvertern mit Wide-Bandgap-Halbleitern reduziert. Zur Überwachung von Traktionsbatterien kombiniert eine Sensoranordnung hochpräzise Strommessung mit Wasserstoff-, Druck- und Temperaturerfassung. Dieses Setup registriert Ausgasungen sowie Druckänderungen im Gehäuse vor Beginn eines thermischen Durchgehens. In Kühlkreisläufen erfassen Triphibian-Drucksensoren flüssige, gasförmige und gefrorene Aggregatzustände zur Regelung des Wärmeaustauschs.

Für Fahrzeugdynamikregelungen und Gelenkantriebe liefert Melexis induktive sowie magnetische Positionssensoren für redundante Regelkreise. In kollaborativen Robotersystemen stellt das Tactaxis-Modul eine dreidimensionale taktile Rückmeldung am Endeffektor bereit, während integrierte Motortreiber die Mehrachsensteuerung ohne externen Softwareaufwand ausführen. Dynamische Beleuchtungssysteme basieren auf der MeLiBu-Schnittstelle, die vernetzte LED-Module über reduzierte Leitungssätze ansteuert.

Implementierung und Systemvalidierung
Funktionsmuster und Systembaugruppen durchlaufen Prüfstands- und Validierungstests in Antriebssträngen sowie industriellen Robotikzellen. Melexis demonstriert diese Gesamtsysteme sowie Cobot-Anwendungen auf der Fachmesse Electronica 2026 vom 10. bis 13. November in München an Stand C6.139.

Industrielle Relevanz und funktionale Sicherheit
Die Integration von RC-Snubbern auf Chipebene sowie redundante Sensorpfade erhöhen die Lebensdauer aktiver Komponenten und unterstützen funktionale Sicherheitskonzepte für Brake-by-Wire- sowie Steer-by-Wire-Plattformen. Die frühzeitige Wasserstoffdetektion ermöglicht eine präventive thermische Steuerung in elektrochemischen Energiespeichern.

Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media - Bearbeitet durch KI.

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