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Beckhoff erweitert Hybridsteckverbinder für standardisierte One-Cable-Automation-Systeme
ECP- und ENP-Steckverbinder übertragen Leistung, Signale und Daten und unterstützen modulare Maschinen, schaltschranklose Automatisierung und standardisierte Konnektivität.
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Beckhoff hat ein Portfolio von ECP- und ENP-Hybridsteckverbindern entwickelt, die industrielle Energieversorgung, Signalübertragung und Datenkommunikation in einer einzigen Schnittstelle integrieren. Die Hardware ist für One Cable Automation ausgelegt und ermöglicht Ingenieuren die Umsetzung schaltschrankloser Architekturen in modularen Maschinen und dezentralen industriellen Systemen.
Integration von Energie- und Datenübertragung
Der Übergang zu dezentralisierten Systemkonzepten erfordert Konnektivitätsplattformen, die das Kabelvolumen minimieren und gleichzeitig Energieverteilung und Datenintegrität gewährleisten. Die Beckhoff ECP- und ENP-Steckverbinderreihen kombinieren standardisierte Signalübertragung mit Stromversorgung und ermöglichen dadurch One Cable Automation.
Dieser Ansatz reduziert den physischen Platzbedarf und den Materialaufwand für industrielle Verkabelungen, indem zuvor getrennte Übertragungskanäle in einem einheitlichen Datenkern zusammengeführt werden. Die Hardware bildet die technologische Grundlage für schaltschranklose Architekturen wie das Beckhoff MX-System, indem sie eine direkte I/O-Konnektivität auf Maschinenebene bereitstellt.
Elektrische Spezifikationen und Bauformen
Um unterschiedlichen Leistungsanforderungen in industriellen Anwendungen gerecht zu werden, umfasst das Hybridsteckverbinder-Portfolio die Gehäusegrößen B12, B17, B23 und B40. Die elektrischen Kontakte sind für die Übertragung von 24 V DC auf I/O-Ebene ausgelegt, während Hochleistungskonfigurationen bis zu 630 V AC oder 850 V DC unterstützen.
Die Steckverbinder ermöglichen Stromstärken von bis zu 72 A und bieten damit die erforderliche Leistungsbandbreite für Servoantriebe und den Betrieb modularer Maschinen.
Standardisierung und Interoperabilität
Die Beckhoff ECP- und ENP-Reihen werden gemäß der Norm DIN EN IEC 61076-2-118 eingesetzt, die internationale Spezifikationen für runde Hybridsteckverbinder festlegt. Mit bereits mehreren Hunderttausend im Feld eingesetzten ECP- und ENP-Schnittstellen zeigt die Hardware ihre praktische Eignung für industrielle Betriebsumgebungen.
Die Einhaltung des internationalen Standards gewährleistet eine einheitliche Schnittstellentopologie und nachgewiesene Kompatibilität in industriellen Netzwerken mit Komponenten verschiedener Hersteller. Die Standardisierung der Steckverbinderarchitektur sichert die Lieferkettenfähigkeit und bietet die für Automatisierungssysteme im Schwerlastbetrieb erforderliche elektrische und mechanische Zuverlässigkeit.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten sind.
Die Beckhoff ECP- und ENP-Steckverbinderreihen sind im Markt für industrielle Hybridsteckverbinder neben Alternativen wie dem Hybridsteckverbinder-Portfolio von CONEC positioniert. Beide Hersteller bieten Lösungen auf Grundlage der Norm DIN EN IEC 61076-2-118 an und integrieren einen Bajonettverschluss sowie standardisierte Bauformen in den Größen B12, B17, B23 und B40.
Während Beckhoff für modulare Maschinen eine Spannungsübertragung von bis zu 630 V AC oder 850 V DC und Stromstärken von bis zu 72 A angibt, richtet sich die CONEC-Hybridserie ebenfalls an dezentrale Servoantriebssysteme und bietet Konfigurationen für Leistungsklassen von mehr als 20 kW.
Beide Steckverbinderarchitekturen integrieren Energie-, Signal- und Datenübertragung in einem einzigen Gehäuse mit Schutzart IP67. Dadurch können Maschinenbauer schaltschranklose Automatisierungssysteme mit reduziertem Verkabelungsaufwand realisieren.
Bearbeitet von Natania Lyngdoh, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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