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Kamerabasierter Codeleser für digitale Prozesse
SICK stellt mit der sensingCam SEC200 einen kamerbasierten Codeleser für kosteneffiziente 1D- und 2D-Identifikationsanwendungen in logistischen und industriellen Umgebungen vor.
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Die Integration in die digitale Lieferkette konzentriert sich auf die zuverlässige, kamerabasierte Erfassung von Kennzeichnungen in der Intralogistik und Fertigung unter Verwendung integrierter Sensor- und Webserver-Technologien.
Optische Erfassungsleistung und mechanische Robustheit
Das integrierte 1,3-Megapixel-Kameramodul des optischen Lesers erfasst eindimensionale und zweidimensionale Codes in einem definierten Leseabstand von 100 bis 300 Millimetern. Die Identifikation erfolgt unabhängig von der Ausrichtung und Drehlage der Symbole. Zur visuellen und akustischen Rückmeldung an manuellen Kommissionierplätzen oder Montageschritten dient eine Kombination aus grüner Feedback-LED und einem akustischen Signalgeber. Das Gehäuse in Schutzart IP65 gewährleistet den Schutz vor Staub, Spritzwasser und mechanischen Stoßbelastungen im industriellen Dauereinsatz.
Inbetriebnahme, Konnektivität und Geräteskalierung
Die Inbetriebnahme der Hardware wird durch eine standardisierte Befestigungstechnik, eine optische LED-Ausrichthilfe sowie einen integrierten Webserver unterstützt, welcher die Konfiguration direkt im Browser ohne zusätzliche Software ermöglicht. Die Anbindung an übergeordnete Automatisierungs- und IT-Systeme erfolgt über Ethernet- und USB-Schnittstellen. Eine integrierte Cloning-Funktionalität erlaubt das fehlerfreie Übertragen von Geräteeinstellungen auf weitere Einheiten, wodurch der Installationsaufwand bei Serienanwendungen minimiert wird.
Cybersicherheit und regulatorische Konformität
Im Hinblick auf Datensicherheit und gesetzliche Vorgaben ist die Entwicklung auf die Anforderungen des von der Europäischen Union verabschiedeten Cyber Resilience Act ausgerichtet, welcher ab dem 11. Dezember 2027 verpflichtend anzuwenden ist. Das Produkt erfüllt die zugehörigen Cybersicherheitsstandards für digitale Elemente und gewährleistet integrierte Abwehrmechanismen gegen unautorisierte Zugriffe im industriellen Netzwerk.
Zusätzlicher Kontext:
Technische Spezifikationen und wettbewerblicher Benchmark
Im Rahmen des technologischen Vergleichs mit industriellen Standard-Codelesern positioniert sich das Gerät im Segment kosteneffizienter kamerabasierter Identifikationslösungen. Während klassische Laserscanner auf eindimensionale Strichcodes beschränkt sind, deckt der 1,3-Megapixel-Sensor sowohl 1D- als auch 2D-Codeformate bei einer Auflösung ab, die eine omnidirektionale Erfassung ohne mechanische Justage der Ausrichtung erlaubt. Im Vergleich zu industriellen Smart Cameras bietet das System eine optimierte Balance aus reduzierter Komplexität, direkter Webserver-Konfiguration und standardisierter IP65-Industriestoßfestigkeit ohne extern notwendige Steuerungsrechner.
Redigiert von Sucithra Mani, Induportals-Redakteurin – adaptiert durch KI.
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