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JAE DZ17 SPE-Steckverbinder über Rutronik erhältlich
Die kompakten, IEC 63171-6-konformen Steckverbinder unterstützen Gigabit-Geschwindigkeiten und PoDL für die industrielle Netzwerktechnik auf Feldebene.
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JAE hat die DZ17-Serie vorgestellt, eine kompakte und geschirmte Single-Pair-Ethernet-Steckverbinderlösung (SPE), die speziell für industrielle Kommunikationsnetzwerke entwickelt wurde. Konform mit dem Standard IEC 63171-6 stellt die neue Serie eine genormte Verbindung zwischen Feldgeräten und einem einzelnen Twisted-Pair-Kabel her, wodurch der Kupferbedarf im Vergleich zu herkömmlichen Vier-Paar-Ethernet-Aufbauten um etwa 25 % reduziert wird. Erhältlich in mehreren Konfigurationen – darunter Leiterplatten-Buchsen sowie gerade oder gewinkelte Stecker – verfügt die DZ17 über eine Schneidklemmkontakt-Variante (IDC), die eine werkzeuglose Feldmontage ohne vorheriges Abisolieren der Adern ermöglicht.
Hohe Datenraten und Power over Data Line (PoDL)
Die auf die Unterstützung von Gigabit-Datenraten ausgelegte, zweipolige DZ17-Serie ist kompatibel mit den Standards IEEE 802.3cg (10BASE-T1L), 802.3bw (100BASE-T1) und 802.3bp (1000BASE-T1). Der Steckverbinder unterstützt zudem Power over Data Line (PoDL), was die gleichzeitige Übertragung von Daten und Gleichspannung (ausgelegt für 4 A pro Kontakt und 60 VDC) über dasselbe Adernpaar ermöglicht. Mit einer geraden Steckerlänge von nur 25 mm, einer robusten Metall-Verriegelungsfeder und einem breiten Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis 85 °C bietet die DZ17-Serie Entwicklern eine robuste, platzsparende Schnittstelle für Sensoren, Robotik und Bildverarbeitungssysteme. Die JAE DZ17-Serie befindet sich derzeit in der Prototypenphase, Muster sind ab sofort bei Rutronik erhältlich.
Zusätzlicher Kontext: Technologischer Hintergrund und Marktdynamik
Dieser Abschnitt bietet einen technologischen und marktbezogenen Hintergrund, der in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht explizit aufgeführt ist.
Der Übergang zu Industrie 4.0 und dem Industrial Internet of Things (IIoT) erfordert eine lückenlose Datenkommunikation von IT-Unternehmenssystemen direkt bis hinunter zur untersten Feldebene – zu Sensoren, Aktuatoren und Vision-Kameras. Historisch erforderte dies einen Flickenteppich aus AltfeldBus-Protokollen, die über komplexe, teure Gateways an übergeordnete Ethernet-Netzwerke angebunden waren. Single Pair Ethernet (SPE) eliminiert diese Gateways und schafft eine einheitliche, durchgängige IP-basierte Architektur. Dennoch sind herkömmliche RJ45-Steckverbinder zu voluminös für moderne, miniaturisierte Edge-Geräte. Der Standard IEC 63171-6 bietet eine robuste, genormte SPE-Schnittstelle für raue Industrieumgebungen und gewährleistet die herstellerübergreifende Interoperabilität. Darüber hinaus ermöglicht die Integration von PoDL, dass miniaturisierte Randgeräte ohne ein separates Stromversorgungskabel mit Energie versorgt werden, wodurch das Kabelgewicht, die Installationszeit und der gesamte physische Platzbedarf in überfüllten Schaltschränken und Roboterarmen drastisch reduziert werden.
Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.
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