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TURCK erweitert CMVT-Serie um den Schwingungssensor CMVT-M8TE

TURCK hat den einachsigen Schwingungssensor CMVT-M8TE vorgestellt, der unkomprimierte Rohbeschleunigungsdaten via IO-Link-BLOB-Übertragung für das Condition Monitoring rotierender Maschinen bereitstellt.

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TURCK erweitert CMVT-Serie um den Schwingungssensor CMVT-M8TE

TURCK erweitert sein CMVT-Portfolio für die Zustandsüberwachung um den einachsigen Sensor CMVT-M8TE, der für die Überwachung rotierender Maschinen wie Antriebe, Getriebe, Pumpen, Zentrifugen und Industrieventilatoren entwickelt wurde. Anstatt Schwingungsmessungen intern auf statische Schwellenwerte zu komprimieren, streamt das Gerät Rohbeschleunigungsdaten direkt vom MEMS-Sensorelement über das BLOB-Übertragungsprotokoll (Binary Large Object) der IO-Link-Spezifikation. Bei Abtastraten von bis zu 64 kHz erfasst der Sensor bis zu 320.000 diskrete Abtastwerte pro Mess-Burst. Dies ermöglicht es Instandhaltungsteams, zwischen dynamischen Unwuchten, Wellenversatz und beginnenden Wälzlagerschäden zu unterscheiden.

Bewertungsnormen und Frequenzanalyse
Die Schwingungsbewertung entspricht den Kriterien der DIN ISO 10816-3, während integrierte algorithmische Diagnosen eine Lagerzustandsbewertung über vier standardisierte Zustandsstufen gemäß DIN ISO 13373-3 erstellen.

Die Frequenzbereichsverarbeitung wird durch die TURCK Automation Suite (TAS) unterstützt, die eine native BLOB-Übertragung und eine Fast-Fourier-Transformations-Analyse (FFT) in ihrem Schwingungsüberwachungsmodul integriert. Ausgelöst durch eine Bedienereingabe erfasst das Tool ein konfigurierbares Aufzeichnungsfenster von wenigen Sekunden, um zyklische Parameter, zeitbasierte Beschleunigungsverläufe und Frequenzspektren darzustellen. Alle erfassten Datenpunkte können im CSV-Format exportiert werden. Für die Standalone-Verifizierung werden lediglich der Sensor, ein IO-Link-Mastermodul und ein PC benötigt.

Integrationsarchitektur und Montageoptionen
Die Systemintegration deckt drei verschiedene Steuerungsarchitekturen ab. Für lokale Warnanzeigen schalten zwei integrierte PNP-Schaltausgänge bei bestimmten Schwellenwertüberschreitungen unabhängig voneinander, um Statusleuchten ohne übergeordnete SPS-Eingriffe direkt anzusteuern. Bei integrierten Maschinenarchitekturen werden zyklische Prozessparameter kontinuierlich über IO-Link oder über einen 4–20-mA-Analogausgang übertragen. Für detaillierte Diagnoseroutinen können Steuerungsprogramme die IO-Link-BLOB-Übertragung direkt initiieren, um Rohdaten direkt in der Automatisierungssteuerung zu verarbeiten.

Die mechanische Montage passt sich über ein integriertes M8-Außengewinde an unterschiedliche Maschinenschnittstellen an, unterstützt durch optionale Magnetfüße und Gewindeadapter.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen, die in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht enthalten waren.

Industrielle piezoresistive und kapazitive MEMS-Beschleunigungssensoren für die breitbandige Maschinendiagnose arbeiten mit hohen Resonanzfrequenzen, um einen flachen Frequenzgang über die Standard-Schwingungsbandbreite von 10 Hz bis 10 kHz aufrechtzuerhalten. Gemäß DIN ISO 10816-3 (ersetzt durch ISO 20816-3) wird die Schwingungsstärke anhand des Effektivwerts (RMS) der Schwinggeschwindigkeit über definierte Maschinenaufstellungsklassen (starre vs. elastische Fundamente) ermittelt, um mechanische Unwuchten, Lockerungen und strukturelle Resonanzen zu bewerten. Eine hochfrequente Abtastung von bis zu 64 kHz ist essenziell, um hochfrequente Beschleunigungskennwerte wie True Peak, Crest-Faktor und Kurtosis sowie demodulierte Hüllkurvenanalysen (Hilbert-Transformation) zu berechnen. Letztere werden benötigt, um Lagerschadensfrequenzen wie die Überrollfrequenz des Außenrings (BPFO), des Innenrings (BPFI) und die Wälzkörper-Drehfrequenz (BSF) gemäß DIN ISO 13373-3 zu isolieren. Der IO-Link-BLOB-Übertragungsmechanismus ermöglicht den azyklischen Transport großer strukturierter Datenblöcke über standardmäßige ungeschirmte dreiadrige Industriekabel bei IO-Link COM3-Übertragungsgeschwindigkeiten (230,4 kBaud) und umgeht die typische Begrenzung des zyklischen Prozessdatenaustauschs von 32 Byte, um Rohschwingungsdaten direkt an Edge-Processing-Gateways zu übertragen.

Redaktionell bearbeitet von Romila DSilva, Redakteurin bei Induportals, mit KI-Unterstützung.

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