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Modernisierung der Mobilkranflotte für beengte urbane Hubeinsätze

ESB Kranverleih Transport u. Hebetechnik integrierte ein modernes Mobilkransystem zur Optimierung regionaler Einsätze.

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Modernisierung der Mobilkranflotte für beengte urbane Hubeinsätze

Die ESB Kranverleih Transport u. Hebetechnik GmbH und der Hersteller Liebherr kooperierten bei der technischen Integration eines Mobilkrans vom Typ LTM 1055-3.3 mit LICCON3-Steuerungssystem. Der Einsatz der Ausrüstung adressiert präzise Hebe- und Logistikanforderungen auf innerstädtischen Baustellen sowie bei regionalen Infrastrukturprojekten.

Betriebliche Herausforderungen bei regionalen Schwertransporten und Hubeinsätzen
Hubeinsätze unter räumlich beengten Bedingungen erfordern kompakte Maschinen, die enge Zufahrtswege befahren und gleichzeitig eine hohe strukturelle Reichweite bieten. Regionale Auftragnehmer agieren regelmäßig unter strengen straßenverkehrsrechtlichen Vorgaben sowie variablen Baustellenlayouts. Die Bewältigung dieser betrieblichen Einschränkungen erforderte eine technische Zusammenarbeit zwischen Flottenbetreiber und Hersteller, um die Gerätespezifikationen an regionale Mobilitätsanforderungen anzupassen.

Technische Steuerung und strukturelle Parameter
Liebherr lieferte den dreiachsigen 55-Tonnen-Mobilkran mit der digitalen LICCON3-Steuerungsarchitektur, welche die bordseitige Überwachung und präzise Lastverteilung regelt. Die mechanische Konfiguration umfasst einen rund 40 Meter langen Teleskopausleger, der für Hubeinsätze über hohe Hindernisse hinweg ausgelegt ist, ohne große Stellflächen zu beanspruchen. Konstruktiv bietet das Fahrgestell flexible Fahrmodi zur Anpassung der Achslasten, was Einsätze mit oder ohne straßenverkehrsrechtliche Genehmigung nach Paragraph 29 StVO ermöglicht.

Flottenintegration und Inbetriebnahme
Der auf der Fachmesse Bauma in München bestellte Kran nahm Ende Mai den Betrieb auf. Die räumliche Nähe zwischen dem Einsatzstandort in Biberach und dem Produktionswerk in Ehingen (Donau) unterstützte die Inbetriebnahme, die Eingliederung in die elf Einheiten umfassende Mobilkranflotte von ESB sowie den technischen Kundendienst. Die Maschine ersetzt ein Vorgängermodell, um die Prozessstabilität bei schweren Lastaufnahmen zu steigern.

Einsatzbereiche und Kapazitätserweiterung
Das System wird in einem Radius von 40 Kilometern um Biberach eingesetzt, vor allem bei Baumontagen im urbanen Raum, Infrastrukturinstallationen und industriellen Instandhaltungen. Die Wendigkeit des Dreiachsfahrgestells ermöglicht eine effiziente Positionierung auf unebenem Terrain und in beengten Passagen. Zur Abdeckung höherer Traglasten plante ESB für das zweite Halbjahr 2026 die Ersetzung eines bestehenden 130-Tonnen-Krans durch ein 150-Tonnen-Modell.

Organisatorische Weiterentwicklung
Parallel zur Flottenerweiterung passte das Unternehmen seine operative Führung an. Firmengründer Karl Engeser sen. übergab das operative Tagesgeschäft an Geschäftsführer Karl Engeser jun. und Larissa Maurer, die zum 1. Januar 2026 in die Geschäftsführung eintrat.

Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media – Angepasst durch KI.

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