CASE Construction Equipment erweitert sein Kompaktmaschinen-Portfolio mit einem neuen 55-kW-Baggerlader, einem neuen elektrischen Mini-Raupenlader und umfangreichen Verbesserungen der Kompakt-Radlader-Baureihe
Das erweiterte Portfolio vereint einen verbesserten Bedienerkomfort und eine höhere Produktivität, einen neuen Einstieg in das europäische Segment der Baggerlader unter 80 PS sowie eine neue elektrische Lösung für Anwendungen, bei denen geringe Geräuschemissionen, keine Abgasemissionen und hohe Wendigkeit entscheidende Anforderungen sind.
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CASE steigt mit dem neuen 550SV in den europäischen Markt für Baggerlader unter 80 PS ein
CASE steigt mit dem neuen 550SV erstmals in Europa in das Segment der Baggerlader unter 80 PS ein. Der 550SV wurde als unkomplizierte, produktive und kosteneffiziente Maschine entwickelt und ist für Anwendungen im Baugewerbe, im kommunalen Bereich und im Mietgeschäft konzipiert. Seine Ausstattung konzentriert sich auf die praktischen Anforderungen dieses Marktsegments.

„Mit der Einführung des 550SV sind wir in Europa erstmals in den Markt für Baggerlader unter 80 PS eingestiegen. Dieses Segment ist insbesondere in Regionen wie der Iberischen Halbinsel, Großbritannien und Osteuropa von großer Bedeutung“, erklärt Umberto Celestini, Product Manager Baggerlader bei CASE Construction Equipment. „Der 550SV wurde bewusst mit einer schlanken, fokussierten und äußerst praxisorientierten Ausstattung entwickelt, die genau auf die Erwartungen dieses Marktsegments abgestimmt ist.“
Der 550SV wird von einem 2,8-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor mit einer Leistung von 74 PS (55 kW) angetrieben. Der EU-Stufe-V-Motor verfügt über ein Abgasnachbehandlungssystem mit Dieseloxidationskatalysator (DOC) und Dieselpartikelfilter (DPF), kommt jedoch ohne selektive katalytische Reduktion (SCR) und AdBlue® aus. Dies trägt dazu bei, die Wartung zu vereinfachen.

Trotz seiner Positionierung im unteren Leistungssegment verfügt der 550SV über Ausstattungsmerkmale, die Produktivität und Vielseitigkeit unterstützen. Ein ausfahrbarer Löffelstiel mit inline angeordnetem Zylinder sorgt für bessere Sicht und eine größere Reichweite. Der Frontlader verfügt über eine mechanische Parallelhubkinematik und kann mit einer Vielzahl von Anbaugeräten ausgestattet werden.
Ride Control ist verfügbar, um den Bedienerkomfort sowie den Materialrückhalt im Löffel bei Lade- und Transportarbeiten zu verbessern. Das Load-Sensing-Hydrauliksystem mit Verstellpumpe liefert den jeweils erforderlichen Hydraulikvolumenstrom, während das serienmäßige Powershuttle-Getriebe für sanfte Richtungswechsel sorgt.

Der Fahrerplatz verfügt über eine digitale Instrumententafel. LED-Arbeitsscheinwerfer, Bluetooth-Radio und Klimaanlage gehören zur Serienausstattung. Darüber hinaus können Kunden die Maschine mit verschiedenen Optionen konfigurieren, darunter Hydraulikleitungen für einen Hydraulikhammer, ein bidirektionaler Zusatzhydraulikkreis sowie Standard-, 4-in-1- oder 6-in-1-Ladeschaufeln.
TL100EV bringt Elektroantrieb in kompakte Anwendungen
CASE erweitert außerdem sein Angebot an elektrischen Nutzmaschinen um den völlig neuen elektrischen Mini-Raupenlader TL100EV.

Der TL100EV wurde für Anwendungen im Landschaftsbau, im urbanen Umfeld und in der Landwirtschaft entwickelt. Er kombiniert einen Elektroantrieb mit einer Kipplast von 1,3 Tonnen und hoher Wendigkeit und eignet sich damit besonders für Anwendungen, bei denen geringe Geräuschemissionen und keine Abgasemissionen von Bedeutung sind.
Drei unabhängige Elektromotoren – zwei für den Fahrantrieb und einer für die Hydraulik – liefern die Leistung für anspruchsvolle Multifunktionsarbeiten. Die Maschine ist dank ihres Kupplungssystems mit Common Industry Interface mit einer Vielzahl von Anbaugeräten kompatibel.
Der TL100EV ist mit breiten oder schmalen Raupenketten erhältlich. Die Version mit breiten Raupenketten weist eine Gesamtbreite von 1.026 mm auf, die sich mit montiertem Löffel auf 1.067 mm erhöht. Die Version mit schmalen Raupenketten ist 890 mm breit bzw. 914 mm mit Löffel. Dadurch kann die Maschine auch auf engem Raum sowie bei Anwendungen eingesetzt werden, bei denen ein niedriger Bodendruck erforderlich ist. Für den Einsatz in Innenräumen sind außerdem nicht markierende Gummiketten erhältlich.

Die vom Bediener einstellbaren elektrohydraulischen Joystick-Steuerungen sowie der Monitor an der vorderen Konsole ermöglichen es dem Bediener, die Maschine entsprechend der jeweiligen Aufgabe zu konfigurieren und zu steuern.
Kompakt-Radlader-Baureihe erhält umfangreiche, auf den Bediener ausgerichtete Verbesserungen
CASE hat außerdem seine Kompakt-Radlader 221G und 321G weiterentwickelt. Dabei wurden Verbesserungen bei Bedienerkomfort, Sicht und Ergonomie, die bereits beim größeren Modell 421G eingeführt wurden, auf die gesamte G-Series-Baureihe übertragen.

Beide Modelle sind als Versionen mit einer Standardgeschwindigkeit von 20 km/h und als High-Speed-Versionen mit 40 km/h erhältlich. Der 321G kann wahlweise mit der standardmäßigen Z-Bar-Kinematik oder mit einem Extended-Reach-(XR-)Laderarm ausgestattet werden. Damit können Kunden die für ihre Anwendung geeignete Konfiguration wählen.
Eine neue Deluxe-Kabine gehört bei beiden Modellen nun zur Serienausstattung. Sie bietet einen großzügigeren Bedienerbereich mit neu positionierten Bedienelementen, verbesserter Sicht und optimierter Ergonomie. Die am Sitz montierte Bedienkonsole bringt die wichtigsten Maschinenfunktionen in unmittelbare Reichweite des Bedieners. Die verstellbare Lenksäule sowie der integrierte Joystick, das Tastenfeld und die Bedienelemente verbessern die Bedienfreundlichkeit zusätzlich.

Auch die Sicht wurde verbessert: Eine neu gestaltete rechte Tür mit verschiebbarem oberen Fenster, eine um 20 % vergrößerte Verglasungsfläche der Frontscheibe sowie eine um 71 % vergrößerte verglaste Türfläche sorgen für bessere Sichtverhältnisse. Zusätzliche Seitenverglasungen und eine abgesenkte Frontkonsole verbessern die Sichtlinien rund um die Maschine weiter.

Die aktualisierten G-Series-Modelle verfügen außerdem über intelligente CASE-Funktionen, die zur Steigerung der Effizienz und zur Verringerung der Ermüdung des Bedieners beitragen. Die Reaktionsgeschwindigkeit von Laderarm und Schaufel kann individuell angepasst werden. Der ECO-Modus und der Tempomat können dazu beitragen, den Kraftstoffverbrauch bei Transportfahrten und wiederkehrenden Arbeiten zu reduzieren. Automatisierte Funktionen wie Return-to-Dig, Fahr- und Hubhöhen-Endanschläge erleichtern zudem wiederkehrende Ladezyklen.

CASE Services
Die neuen Kompaktmaschinen und die modernisierten Radlader werden durch die CASE Service Solutions sowie die myCASEConstruction App und das Online-Portal unterstützt. Diese bieten Zugriff auf Maschinendaten, Leistungsberichte und Flottenmanagement-Tools und helfen Kunden dabei, Betriebskosten und Maschinenleistung zu überwachen.
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