GEFRAN startet Retrofit-Service für Maschinensteuerungen
Die Modernisierung der Automatisierungstechnik verlängert den Maschinenlebenszyklus und integriert Bestandsanlagen über G-Mation in digitale Netzwerke.
www.gefran.com

GEFRAN hat einen neuen Retrofit-Service für Steuerungs-, Regelungs- und Automatisierungstechnik eingeführt, der es Anlagenbetreibern ermöglicht, Bestandsmaschinen wirtschaftlich auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Anstatt kostenintensive Neuanschaffungen zu tätigen, zielen die Modernisierungsmaßnahmen darauf ab, die Wiederholgenauigkeit zu verbessern, die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen und den Lebenszyklus bestehender Produktionsanlagen maßgeblich zu verlängern. Gleichzeitig schafft der Service die notwendige technologische Grundlage, um ältere Maschinen in moderne Automatisierungskonzepte und digitale Industrie-4.0-Anwendungen zu integrieren.
Maßgeschneiderte Modernisierung und Systemintegration
Das Retrofit-Angebot ist skalierbar und reicht von einfachen Software-Updates der Steuerung bis hin zur kompletten Modernisierung des Schaltschranks inklusive der Maschinenverkabelung. In enger Zusammenarbeit mit Betreibern und Maschinenbauern analysiert GEFRAN zunächst die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – etwa instabile Prozessqualitäten, zu hohe Energieverbräuche oder abgekündigte elektronische Komponenten. Nach der Umsetzung des erarbeiteten Konzepts bietet GEFRAN eine kontinuierliche Fernwartung (Remote-Support) an, um die Performance der Maschine nachhaltig zu optimieren. Dabei profitieren Anwender von einer hohen Systemoffenheit, die auch die nahtlose Integration von Drittanbieter-Komponenten in das Steuerungskonzept ermöglicht.
Container-Technologie für die SPS
Ein zentrales Element des neuen Services ist die modulare Automatisierungsplattform G-Mation. Herzstück dieser Lösung ist die speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) G-Mation P6, die moderne Docker-Technologien bereitstellt. Diese Container-Architektur erlaubt es, neue IT-Anwendungen sicher, schnell und isoliert auf bereits installierten Maschinen auszuführen. Durch den einfachen Abruf vorgefertigter Anwendungsvorlagen für gängige Fertigungstechnologien können Unternehmen ihre Bestandsmaschinen unkompliziert automatisieren, ohne tiefgreifende Eingriffe in die bestehende Maschinenmechanik vornehmen zu müssen.

Zusätzlicher Kontext: SPS-Virtualisierung und Edge-Computing im Retrofit
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten sind.
In der industriellen Automatisierung stellt die Obsoleszenz von Steuerungskomponenten (wie SPS, HMI und Antriebsregler) oft ein massives Risiko für mechanisch intakte Maschinen dar (Brownfield-Anlagen). Ein Retrofit löst dieses Problem durch den Austausch der veralteten Operational Technology (OT) gegen moderne, IT-kompatible Hardware. Der Einsatz von Docker-Containern auf SPS-Ebene, wie bei der G-Mation P6, stellt dabei einen technologischen Paradigmenwechsel dar. Traditionell erfordern Software-Aktualisierungen in monolithischen SPS-Programmen Maschinenstillstände und bergen das Risiko von Anlageninstabilitäten. Container-Technologien kapseln hingegen einzelne Applikationen – beispielsweise Edge-Analytics, MQTT-Gateways oder maschinelle Lernalgorithmen – vom harten Echtzeit-Steuerungskern der Maschine ab. Dadurch können Entwickler neue IIoT-Funktionen im laufenden Betrieb aktualisieren, hinzufügen oder isoliert neustarten, ohne die sicherheitskritische Basissteuerung der Anlage zu beeinträchtigen.
Bearbeitet von einem Industrie-Journalisten, Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung.
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