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Beckhoff auf der LogiMAT 2026
Vom 24. bis 26.März präsentiert das Unternehmen in Stuttgart seine zukunftssicheren Technologien zur offenen und flexiblen Steuerung des Warenflusses.
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Moderne Verteilzentren stehen vor einem wachsenden Widerspruch: der Notwendigkeit eines höheren Durchsatzes gepaart mit der Forderung nach radikaler Systemflexibilität. Während die traditionelle Automatisierung oft auf starren, zentralisierten Architekturen basiert, nutzt Beckhoff die LogiMAT 2026, um zu demonstrieren, wie PC-basierte Steuerung und künstliche Intelligenz einen klaren Wettbewerbsvorteil durch durchgängige Vernetzung schaffen. Durch die Abkehr von proprietären, geschlossenen Systemen ermöglicht die in Halle 3 an Stand 3C20 gezeigte Technologie Logistikdienstleistern, den Waren- und Datenfluss als ein einziges, zusammenhängendes Ökosystem neu zu denken.
Dezentrale Steuerung als Wettbewerbsvorteil
Ein wesentliches Differenzierungsmerkmal im Ansatz von Beckhoff ist der Verzicht auf den herkömmlichen Schaltschrank durch das MX-System. In einem Sektor, in dem Stellfläche und Installationsgeschwindigkeit entscheidend sind, ermöglicht diese steckbare, dezentrale Lösung die Montage der Automatisierungskomponenten direkt am Maschinen- oder Förderrahmen. Diese Architektur reduziert die Kabellängen und den Wartungsaufwand im Vergleich zu Standard-Zentralsteuerungen erheblich. Für Hochleistungslager bietet die Integration smarter Diagnosen via Bluetooth® ein Maß an Transparenz, das herkömmlichen Systemen fehlt, und stellt sicher, dass Fehler erkannt und behoben werden, bevor sie zu kostspieligen systemweiten Stillstandzeiten führen.
Beschleunigung des Engineering-Lebenszyklus durch KI
Die Integration von TwinCAT 3 CoAgent markiert einen Wandel hin zu KI-gestützter Produktivität, der dem Fachkräftemangel im technischen Engineering entgegenwirkt. Im Gegensatz zu Standard-Automatisierungssoftware bietet dieser KI-Assistent sprachbasierte Code-Vorschläge und automatisierte Konfigurationen für SPS und HMIs. Dies verkürzt die Projektierungsphase für komplexe Lagerumgebungen und dehnt den Nutzen auf den laufenden Betrieb aus. Durch die Erstellung automatisierter Reparaturanweisungen und die Durchführung von Echtzeit-Datenanalysen wandelt das System die Rolle des Bedieners von der manuellen Fehlersuche hin zum übergeordneten Prozessmanagement und sichert so eine nachhaltige Reduzierung der Instandsetzungszeiten.
Leistungsorientierte Kostenoptimierung in der Antriebstechnik
Bei Bewegungsabläufen in der Förder- und Handhabungstechnik liegt die Herausforderung darin, hohe Dynamik mit Kosteneffizienz in Einklang zu bringen. Beckhoff adressiert dies durch ein spezielles Economy-Antriebsportfolio, das die Servoverstärker AX1000 und die Frequenzumrichter AF1000 umfasst. Diese kompakten Komponenten sind darauf ausgelegt, präzise Steuerung ohne die unnötige Komplexität oder die Kosten überdimensionierter Hardware zu bieten. Gepaart mit den Servomotoren der Serie AM1000, die einen Leistungsbereich von bis zu 1.700 W abdecken, bietet diese Antriebstechnik eine skalierbare und kostenoptimierte Lösung für Logistikunternehmen, die hohe Leistung und Qualität bei gestrafftem Budget benötigen.
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