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Jungheinrich erweitert die Kapazität des automatisierten Distributionszentrums von Landguth
Zusätzliche automatisierte Fahrzeuge erhöhen den Durchsatz und ermöglichen eine Erweiterung des Lagers ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs.
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Die Landguth Heimtiernahrung GmbH hat Jungheinrich mit der Erweiterung der automatisierten Fahrzeugflotte in ihrem Distributionszentrum in Niederlangen beauftragt, um die Durchsatzkapazität zu steigern. Das Projekt erweitert ein bestehendes automatisiertes Schmalganglagersystem, das von beiden Partnern bereits implementiert wurde, um den steigenden Materialflussanforderungen gerecht zu werden, ohne die laufenden Lagerprozesse zu unterbrechen. Durch die Integration wird das automatisierte Distributionszentrum weiter ausgebaut und unterstützt die Automatisierungsziele des Unternehmens.
Die Zusammenarbeit adressiert die betriebliche Herausforderung, die Materialflusskapazität innerhalb eines kontinuierlichen Logistikbetriebs zu erweitern. Industrielle Lager benötigen skalierbare Architekturen, die sich an das Unternehmenswachstum anpassen lassen, ohne Systemausfälle oder Stillstände zu verursachen. Durch die Kombination von automatisierten Fahrzeugen und autonomen mobilen Robotern von Jungheinrich mit der Lagerverwaltungsinfrastruktur von Landguth entsteht eine technische Lösung, die eine Skalierung des Systems unter laufenden Betriebsbedingungen ermöglicht.
Die technische Lösung erweitert ein bestehendes automatisiertes Schmalganglager, ein sogenanntes AutoVNA-System. Dieses umfasst 34 Gassen mit 58.152 Lagerplätzen bei einer Gassenlänge von 95 Metern und einer Lagerhöhe von 9,70 Metern. Im Rahmen der Erweiterung werden vier automatisierte Schmalgangstapler des Typs EKX 516ka zur bestehenden Flotte hinzugefügt. Diese übernehmen die Ein- und Auslagerungsvorgänge im Hochregallager über Stromschienen. Darüber hinaus werden acht autonome mobile Roboter des Typs arculee M in das System integriert, wodurch die Gesamtzahl der autonomen mobilen Roboter auf sechzehn steigt. Die Roboter navigieren selbstständig und transportieren Paletten zwischen den Palettenförderanlagen und dem Schmalganglager.
Die Systemkoordination erfolgt über das Jungheinrich Warehouse Control System, das direkt mit dem Warehouse Management System von Landguth verbunden ist. Diese Softwarearchitektur steuert die autonome Fahrzeugflotte im Rahmen eines 16/5-Betriebsmodells, verwaltet Transportaufträge und reguliert die automatischen Batterieladevorgänge der mobilen Einheiten zwischen den Einsätzen. Jungheinrich übernimmt die Lieferung, Systemintegration und softwareseitige Einbindung der zusätzlichen Fahrzeuge in die bestehende digitale Infrastruktur.
Diese skalierbare Automatisierungsarchitektur ermöglicht die Integration neuer Hardware in das bestehende Materialflusssystem mit nur minimalen Anpassungen an der stationären Infrastruktur. Der primäre Anwendungsbereich liegt in der automatisierten Heimtierfutterlogistik, in der Prozessstabilität und ein kontinuierlicher Warenfluss entscheidend sind. Der zentrale Vorteil dieser Implementierungsmethode besteht darin, dass Systemerweiterungen ohne Betriebsunterbrechungen durchgeführt werden können. Dadurch bleiben die regulären Distributionsabläufe erhalten, während gleichzeitig die maximale tägliche Palettenumschlagsleistung erhöht wird.
„Die erneute Beauftragung durch Landguth zeigt, was skalierbare Automatisierung in der Praxis bedeutet: ein System, das mit dem Unternehmen wächst – ohne Stillstand oder Störungen“, sagt Mathias Salterberg, Logistics Systems Consultant bei Jungheinrich.
Bearbeitet von Natania Lyngdoh, Redakteurin bei Induportals, mit Unterstützung von KI.
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