Sichere Fernzugriffe für industrielle IoT-Systeme
Kontron und TeamViewer integrieren Hardware und Software für agentenlosen Zero-Trust-Zugriff auf industrielle Steuerungssysteme.
www.kontron.com

Eine gemeinsame Lösung von Kontron und TeamViewer ermöglicht sicheren Fernzugriff auf OT-Systeme, ohne Software auf Zielgeräten zu installieren. Das System richtet sich an Anwendungen in der industriellen Automatisierung, Fertigung und bei der Integration von Bestandsanlagen.
Kontext und technische Relevanz
Industrieanlagen benötigen zunehmend Fernzugriff für Wartung, Diagnose und Updates. Gleichzeitig erschweren heterogene Infrastrukturen und Altsysteme die sichere Integration. Die Installation zusätzlicher Software ist häufig nicht möglich oder mit Risiken verbunden.
Kontron stellt die Hardwareplattform und das Betriebssystem bereit, während TeamViewer die Fernzugriffstechnologie liefert. Ziel ist eine sichere Verbindung ohne Eingriffe in bestehende Systeme.
Technische Lösung und Architektur
Die Lösung basiert auf den IoT-Gateways KBox A-251 und KBox A-151, die als Edge-Geräte zwischen Maschinen und Fernzugriff dienen. Sie arbeiten mit KontronOS, einem gehärteten Linux-basierten Betriebssystem für industrielle Anwendungen.
KontronOS unterstützt rollenbasierte Zugriffskontrolle, sichere Update-Mechanismen und containerbasierte Isolation. Dadurch lassen sich Systeme zentral verwalten und aktualisieren, ohne die Integrität kritischer Prozesse zu beeinträchtigen.
Die agentenlose Zugriffstechnologie von TeamViewer ermöglicht den Zugriff über das Gateway, ohne Softwareinstallation auf Zielsystemen. Dies ist insbesondere bei Altsystemen wie Windows XP relevant.
Die Architektur stellt eine durchgängige, abgesicherte Verbindung vom Endgerät bis zur Cloud her und gewährleistet verschlüsselte Kommunikation.
Implementierung und Integration
Das System wird als vorkonfigurierte Plug-and-Play-Lösung bereitgestellt. Standardisierte Schnittstellen wie DisplayPort, USB-A 3.2, USB-C und zwei 2,5-Gbit-LAN-Ports ermöglichen die Integration in bestehende Netzwerke.
Da keine Änderungen an bestehenden Anlagen erforderlich sind, erfolgt die Implementierung ohne Produktionsunterbrechung. Zentrale Verwaltungsfunktionen unterstützen den Betrieb mehrerer Installationen.
Die Lösung erfüllt zudem Anforderungen regulatorischer Rahmenwerke wie des EU Cyber Resilience Act, insbesondere in Bezug auf sichere Updates und Zugriffskontrolle.
Anwendungen und betriebliche Auswirkungen
Einsatzbereiche sind industrielle Automatisierung, Fertigungsanlagen und verteilte Infrastrukturen. Typische Anwendungen umfassen Fernwartung, Diagnose, Softwareupdates und kollaborative Unterstützung.
Der agentenlose Ansatz reduziert Integrationsaufwand und Kompatibilitätsrisiken. Gleichzeitig verbessert die Lösung die Betriebskontinuität und ermöglicht skalierbare Implementierungen über mehrere Standorte hinweg.
Bearbeitet von dem Industriejournalisten Lekshman Ramdas, mit Unterstützung von KI.
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