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Fluid-Controller erweitern IO-Link und Standardisierung

Parker Hannifin erweitert sein SensoControl-Portfolio um Controller, die für standardisierte Integration, Echtzeitüberwachung und Kompatibilität mit modernen industriellen Kommunikationsarchitekturen ausgelegt sind.

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Fluid-Controller erweitern IO-Link und Standardisierung

Industriesysteme in Bereichen wie Automobilfertigung, Off-Highway-Maschinen und Energieerzeugung erfordern eine präzise Überwachung von Druck, Temperatur und Füllständen unter wechselnden Betriebsbedingungen. In diesem Zusammenhang hat Parker Hannifin seine SensoControl-Controllerfamilie um eine neue Generation von Controllern und Schaltern erweitert, die Messgenauigkeit, Reaktionszeit und Systemintegration verbessern sollen.

Erweiterte Überwachungsfunktionen für Fluidtechniksysteme
Das aktualisierte SensoControl-Portfolio deckt eine Vielzahl von Anwendungen in der Fluidtechnik und industriellen Prozessumgebungen ab, in denen eine konsistente Messung und Steuerung die Systemstabilität und Effizienz direkt beeinflusst. Die neue Controllerfamilie umfasst vier Varianten: SCLTSDI, SCLSDI, SCTSDI und SCTSDI-Modular, die Aufgaben der Füllstands-, Temperatur- und kombinierten Überwachung abdecken.

Alle Varianten basieren auf einer standardisierten Plattform mit VDMA-basierter Menüführung und harmonisierten Parameterstrukturen. Dieser Ansatz vereinfacht die Konfiguration und unterstützt eine konsistente Implementierung über verschiedene Maschinenplattformen hinweg, insbesondere in verteilten Automatisierungssystemen und digitalen Lieferketten, in denen Interoperabilität entscheidend ist.

Integration über IO-Link und analoge Schnittstellen
Jede Controller-Variante verfügt standardmäßig über IO-Link-Kommunikation, die eine Geräteebenen-Konnektivität und den Datenaustausch innerhalb moderner industrieller Netzwerke ermöglicht. Dies unterstützt zentrale Diagnosefunktionen, Parametrierung und die Integration in übergeordnete Steuerungssysteme.

Neben der digitalen Kommunikation bieten die Controller analoge Ausgangsoptionen, darunter 0–20 mA, 4–20 mA sowie eine neu eingeführte 0–10 V-Schnittstelle. Dies ermöglicht die Integration in bestehende analoge Infrastrukturen und unterstützt sowohl Legacy-Systeme als auch moderne Architekturen in hybriden Industrieumgebungen.

Auslegung für industrielle Einsatzbedingungen
Die Controller sind mit IP67-zertifizierten Gehäusen ausgelegt, die Schutz gegen Staub, Feuchtigkeit und mechanische Belastungen bieten. Dadurch eignen sie sich für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen wie mobilen Hydraulikanwendungen, landwirtschaftlichen Maschinen und industriellen Produktionssystemen.

Das überarbeitete Design verbessert zudem die Reaktionszeiten und die Messgenauigkeit und unterstützt Anwendungen, in denen schnelle Rückmeldungen und präzise Regelung erforderlich sind, etwa in Kompressorsystemen, Prüfständen und der Prozessautomatisierung.

Gerätespezifische Funktionen innerhalb der Controllerfamilie
Das Modell SCLTSDI kombiniert Füllstands- und Temperaturüberwachung in einem Gerät, mit Sondenlängen bis zu 1000 mm und mehreren Ausgangsoptionen. Diese Konfiguration eignet sich für kompakte Tanküberwachung in Hydrauliksystemen, bei denen beide Parameter gleichzeitig erfasst werden müssen.

Die Variante SCLSDI konzentriert sich ausschließlich auf die Füllstandsmessung und bietet verschiedene Einbaulängen sowie optionale analoge Ausgänge. Sie eignet sich für Anwendungen, bei denen die Temperatur separat gemessen wird, beispielsweise in Speicher- oder Verteilungssystemen.

Der SCTSDI-Controller ist für die direkte Temperaturmessung mit integrierter Sonde ausgelegt und ermöglicht eine schnelle und präzise Überwachung in Prozessen wie Luft- und Gaskompression oder im Betrieb industrieller Maschinen.

Die Variante SCTSDI-Modular unterstützt PT1000-Sensoren und bietet einen modularen Ansatz für die Temperaturüberwachung. Ihr Design ermöglicht eine flexible Integration in verteilte Systeme, einschließlich landwirtschaftlicher Maschinen und Anlagen der Energieerzeugung.

Standardisierung als Grundlage für skalierbare Systeme
Durch die Vereinheitlichung aller Varianten unter einer gemeinsamen Schnittstellenstruktur und Kommunikationsbasis unterstützt die erweiterte SensoControl-Familie eine standardisierte Implementierung über verschiedene Anwendungen hinweg. Dies reduziert die Komplexität im Engineering und ermöglicht ein konsistentes Systemdesign für OEMs und Systemintegratoren.

Die Kombination aus IO-Link-Konnektivität, analoger Kompatibilität und modularem Aufbau spiegelt aktuelle Entwicklungen in der industriellen Automatisierung wider, bei denen Systeme zunehmend sowohl Echtzeit-Datenerfassung als auch flexible Integration in bestehende und neue Infrastrukturen ermöglichen müssen.

Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.

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