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Vortex-Sensoren für die Flüssigkeitskühlung von Rechenzentren
Parker Hannifin stellt ein kombiniertes Messgerät vor, das zur Optimierung des Wärmemanagements in fortschrittlichen Rechenzentren und hochdichten digitalen Infrastrukturen entwickelt wurde.
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Parker Hannifin hat den SCVOT2 auf den Markt gebracht, einen kombinierten Vortex-Durchfluss- und Temperatursensor, der zur Unterstützung von Flüssigkeitskühlsystemen in modernen Rechenzentren entwickelt wurde. Diese Hardware zielt auf Direct-to-Chip- und Sekundärkreislauf-Anwendungen ab und liefert die Echtzeitmessungen, die zur Verwaltung von Wärmelasten und zur Validierung der Kühlmittelverteilung in hochdichten Computerumgebungen erforderlich sind.
Systemarchitektur und Wärmemanagement
Da der Einsatz von künstlicher Intelligenz und hochdichten Prozessoren den Stromverbrauch auf Rack-Ebene erhöht, ist die Flüssigkeitskühlung zu einer strukturellen Anforderung für die thermische Stabilität geworden. Der SCVOT2 konsolidiert die Erfassung von Durchflussmenge und Flüssigkeitstemperatur an einem einzigen Messpunkt. Durch die Bereitstellung von Echtzeitdaten zu beiden Parametern ermöglicht das Gerät den Betreibern von Rechenzentren, strengere Kontrollstrategien zu implementieren, die kontinuierliche Wärmeabfuhr zu validieren und das Gesamtsystem für dynamische Arbeitslasten zu optimieren. Die Identifizierung präziser thermischer Schwankungen ermöglicht es Ingenieurteams, Bedingungen zu erkennen, die einem Hardware-Ausfall vorausgehen, wie z. B. verringerte Durchflussraten, thermische Abweichungen oder Lufteinschlüsse in den Kühlkreisläufen.

Sensormechanik und Betriebsspezifikationen
Das Gerät nutzt ein verschleißfreies Vortex-Messprinzip, eine Architektur, die auf Fluiddynamik anstatt auf mechanisch beweglichen Teilen basiert. Diese Designentscheidung reduziert strukturell den langfristigen Wartungsbedarf und minimiert gleichzeitig den Druckverlust über den Sensor, was einen effizienten Kreislaufbetrieb unterstützt, ohne die Pumpinfrastruktur der Anlage zu überlasten.
Der SCVOT2 wurde für die physikalischen Anforderungen von sekundären Kühlkreisläufen entwickelt und unterstützt Wasser und Wasser-Glykol-Gemische mit Viskositäten von bis zu 15 kinematischen Centistokes (cSt). Die Hardware arbeitet bei einem Standarddruck von 16 bar und ist mechanisch verstärkt, um Druckstößen von bis zu 100 bar standzuhalten. Darüber hinaus ermöglicht das medienbeständige Design die Funktion des Sensors unter extremen Betriebsbedingungen mit Temperaturen von bis zu 125 °C, was die Langlebigkeit bei wechselnden realen Wärmeabgabezyklen gewährleistet.
Integration und Hardware-Optimierung
Der Einsatz eines Sensors mit Doppelfunktion reduziert den Platzbedarf der Komponenten in platzbeschränkten Server-Racks und vereinfacht den Inbetriebnahmeprozess für Erstausrüster (OEMs). Hinsichtlich der strukturellen Gründe für das Gerät wies Andreas Okunick, Projektmanager bei Parker SensoControl, darauf hin, dass der SCVOT2 Durchfluss- und Temperaturmessung in einem robusten Gerät vereint, um die Hardware-Integration zu vereinfachen und skalierbare Implementierungen von Flüssigkeitskühlungen im gesamten Rechenzentrumsmarkt zu unterstützen.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht enthalten waren.
Im Bereich des Wärmemanagements von Rechenzentren wird die Sensorik für Flüssigkeiten typischerweise in Vortex-, Ultraschall- und magnetisch-induktive Technologien unterteilt. Magnetisch-induktive Sensoren bieten eine hohe Genauigkeit, erfordern jedoch leitfähige Medien, was ihren Einsatz bei dem Reinstwasser, das häufig in Direct-to-Chip-Kühlkreisläufen verwendet wird, einschränkt. Ultraschall-Durchflussmesser ermöglichen eine nicht-invasive Messung, können jedoch anfällig für akustische Störungen oder Signalverluste durch Lufteinschlüsse sein.
Vortex-Sensoren, wie der SCVOT2, arbeiten nach dem Prinzip der Kármánschen Wirbelstraße, bei dem ein Störkörper in die Strömung eingebracht und die Frequenz der resultierenden oszillierenden Wirbel gemessen wird, um die Geschwindigkeit zu bestimmen. Dieser mechanische Ansatz bietet eine hohe Wiederholgenauigkeit und Langlebigkeit, ohne dass die Leitfähigkeit des Mediums erforderlich ist, wodurch sich der SCVOT2 wettbewerbsfähig gegenüber spezifischen Vortex-Durchflussmessern wie der SV-Serie von ifm electronic und dem SICK FTMG positioniert. Während vergleichbare Geräte wie die ifm SV-Serie in der Regel kontinuierliche Flüssigkeitstemperaturen bis 90 °C und Betriebsdrücke von 12 bar unterstützen, differenziert sich der SCVOT2 durch einen thermischen Schwellenwert von 125 °C, einen Standardbetriebsdruck von 16 bar und eine Druckstoßfestigkeit von 100 bar. Diese Spezifikationen übertreffen die Standard-Basisanforderungen der IT-Kühlung und bieten eine messbare mechanische Toleranz für transiente Druckspitzen und starke thermische Abweichungen in hochbeanspruchten Sekundärkreisläufen.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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