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Continuous-Inkjet-System für kontrastreiche industrielle Kennzeichnung

Videojet Technologies hat einen Continuous-Inkjet-Drucker mit automatisiertem Tintenhandling entwickelt, um pigmentierte Kennzeichnungsprozesse in der Verpackungs- und Fertigungsindustrie zu vereinfachen.

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Continuous-Inkjet-System für kontrastreiche industrielle Kennzeichnung

Das Continuous-Inkjet-Kennzeichnungssystem begegnet den betrieblichen Herausforderungen beim Aufbringen kontrastreicher Markierungen auf dunklen und nichtsaugenden Substraten in der Getränkeverpackung, Körperpflegeindustrie und industriellen Komponentenfertigung. Durch eine überarbeitete Tintenzirkulation reduziert das System den Wartungsaufwand auf das Niveau herkömmlicher farbstoffbasierter Drucker und unterstützt sowohl leicht- als auch stark pigmentierte Formulierungen.

Tintenzirkulation und Sedimentationskontrolle
Pigmentierte Tinten nutzen im Trägerfluid suspendierte Feststoffpartikel, um einen optischen Kontrast auf dunklen, farbigen oder chemisch behandelten Materialien zu erzielen. Bei herkömmlichen Continuous-Inkjet-Systemen neigen diese Schwebstoffe bei geringen Durchflussraten zum Absetzen, was zu Blockaden an Düse, Hydraulikleitungen und Tintenverteiler führen kann.

Das optimierte Fluidzufuhrsystem gewährleistet eine gleichmäßige Partikeldispersion sowie konstante Durchflussraten im gesamten hydraulischen Kreislauf. Durch die Vermeidung von Partikelsedimentation verhindert die Druckkopfbaugruppe Feststoffablagerungen, sodass Produktionslinien für flexible Verpackungen, Getränkebehälter und extrudierte Bauteile ohne häufige manuelle Druckkopfspülungen betrieben werden können.

Wartungsintervalle und verlängertes Stillstandsmanagement
Die Lebensdauer des Fluidkreislaufs hängt vom Komponentenverschleiß und der Filtereffizienz ab. Das System integriert eine Core-Baugruppe, die keinen jährlichen Austausch erfordert, kombiniert mit einem Hauptfilter, der für Betriebsintervalle von bis zu 8.000 Stunden ausgelegt ist. Diese verlängerten Betriebszyklen reduzieren planmäßige Wartungseingriffe an Hochgeschwindigkeitsproduktionslinien.

Um Betriebe mit intermittierenden Produktionsplänen, saisonalen Fertigungszyklen oder geplanten Umrüstungen zu unterstützen, verfügt das System über ein automatisiertes Fluidmanagement. Der Drucker ermöglicht einen Linienanlauf nach Stillstandszeiten von bis zu vier Wochen, ohne dass vor dem Neustart manuelle Spülungen oder Lösemitteleingriffe erforderlich sind.

Benutzeroberfläche und digitale Konnektivität
Standardisierte Benutzeroberflächen an Produktionslinien verringern Bedienfehler und verkürzen den Einarbeitungsaufwand. Das System verfügt über ein Touchscreen-Terminal mit bewährtem Schnittstellenlayout sowie integrierte Wi-Fi-Konnektivität zur Betriebsüberwachung, Telemetrieerfassung und zum Fernzugriff für Diagnosen.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten sind.

Continuous-Inkjet-Systeme mit pigmentierten Tinten stellen im Vergleich zu farbstoffbasierten Systemen eine eigenständige technische Kategorie dar. Während Farbstoffe auf molekularer Ebene vollständig gelöst sind, enthalten pigmentierte Systeme feste mineralische oder synthetische Partikel (wie Titandioxid oder Ruß) mit einer Größe von 0,1 bis 2 Mikrometern. Diese Suspension erfordert eine kontinuierliche mechanische Durchmischung oder eine gezielte Fluidrezirkulation, um hydraulische Verstopfungen zu vermeiden.

Im Bereich der industriellen Kennzeichnung zählen zu den vergleichbaren pigmentierten Continuous-Inkjet-Systemen die Domino Ax-Serie (Ax350i/Ax550i) mit aktivem Tintenmanagementsystem sowie die Markem-Imaje 9450 S/E-Serie mit aktiver hydraulischer Rezirkulation. Standardmäßige farbstoffbasierte Continuous-Inkjet-Drucker erreichen in der Regel Hauptwartungsintervalle von 8.000 bis 14.000 Stunden, während herkömmliche Pigmentdrucker aufgrund von Partikelabrieb und Filtersättigung historisch bereits nach 3.000 bis 5.000 Betriebsstunden Filter- und Flüssigkeitswechsel benötigten. Die Kombination aus einem 8.000-Stunden-Filterintervall und einem vierwöchigen automatisierten Wiederanlauffenster erfüllt die Verfügbarkeitsstandards in automatisierten Abfüllanlagen, der Kabel- und Profilextrusion sowie der Konsumgüterverpackung.

Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media – Angepasst durch KI.

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