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SINTRONES SBOX-2625 mit Intel Core 3 N355 Prozessor

SINTRONES Technology Corp. erweitert den Industriecomputer SBOX-2625 um einen Intel-Prozessor mit acht Kernen für Edge Computing, industrielle Automatisierung, Echtzeitüberwachung und Bildverarbeitungsanwendungen.

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SINTRONES SBOX-2625 mit Intel Core 3 N355 Prozessor

SINTRONES Technology Corp. hat den Prozessor Intel Core 3 N355 in den ultrakompakten Industriecomputer SBOX-2625 integriert und erweitert damit die Plattform für Edge-Gateways, Steuerungsterminals, digitale Beschilderung, Echtzeitüberwachung und Computer-Vision-Systeme. Der Prozessor mit acht Kernen erreicht eine Turbofrequenz von bis zu 3,9 GHz bei einer Prozessor-Basisleistung von 15 W gemäß den Spezifikationen von Intel.

Achtkern-Verarbeitung für industrielles Edge Computing

Der Intel Core 3 N355 gehört zur Prozessorfamilie Twin Lake von Intel und verfügt über acht Kerne und acht Threads. Der Prozessor erreicht eine maximale Turbofrequenz von 3,9 GHz und verfügt über 6 MB Intel Smart Cache. Seine Prozessor-Basisleistung beträgt 15 W, während die maximale dynamische Grafikfrequenz 1,35 GHz erreicht.

Im SBOX-2625 ist die Prozessorvariante für Arbeitslasten ausgelegt, die eine parallele Verarbeitung innerhalb einer kompakten Industrieplattform erfordern. Zu den vorgesehenen Anwendungen gehören Edge-Gateways, Steuerungsterminals, digitale Beschilderung, Echtzeitüberwachung und Computer Vision.

SINTRONES gibt für den N355 gegenüber dem auf Alder Lake basierenden Intel Core i3-N305 eine um etwa 10 % höhere Leistung bei Mehrkern-Arbeitslasten an, bei einem ähnlichen Leistungsprofil. Der Vergleich basiert auf den in der ursprünglichen Ankündigung genannten Benchmark-Daten und sollte nicht als allgemeine Leistungssteigerung für alle Arbeitslasten interpretiert werden.

2,5-GbE-Konnektivität für datenintensive Anwendungen
Der SBOX-2625 verfügt über zwei 2,5-GbE-Ethernet-Anschlüsse und zwei USB-3.2-Anschlüsse für die schnelle Datenübertragung. Diese Konfiguration eignet sich für Anwendungen wie Videoübertragung, Multikamera-Überwachung, industrielle Datenerfassung und Edge-Verarbeitung, bei denen die Netzwerkbandbreite den Datentransfer zwischen angeschlossenen Geräten und lokalen Rechenressourcen beeinflussen kann.

Das System bietet außerdem bis zu vier USB-2.0-Anschlüsse und zwei COM-Anschlüsse für die Verbindung mit industriellen Peripheriegeräten, Steuerungen, Sensoren und anderen seriellen oder USB-basierten Geräten.

Für industrielle IoT-Anwendungen ermöglicht die Kombination aus Ethernet- und serieller Konnektivität den Einsatz des SBOX-2625 als Schnittstelle zwischen Feldgeräten und übergeordneten Rechen- oder Netzwerksystemen.

Drahtlose Erweiterung und lokaler Speicher
Der SBOX-2625 unterstützt WWAN-Konnektivität über optionale 5G- und LTE-Module sowie WLAN-Konnektivität über Wi-Fi- und Bluetooth-Module. Dadurch kann dieselbe Hardwareplattform für unterschiedliche Netzwerkarchitekturen im industriellen Umfeld und beim Edge Computing konfiguriert werden.

Zu den Speicheroptionen gehören SATA-SSD-Konfigurationen für Anwendungen mit lokaler Datenspeicherung, Videoaufnahme und Videowiedergabe. Lokaler Speicher kann sinnvoll sein, wenn ein Edge-System Daten nahe am Erfassungsort speichern muss, anstatt sämtliche Datenströme an einen entfernten Server zu übertragen.

Die Kombination aus kabelgebundenem Ethernet, drahtloser Konnektivität und lokalem Speicher ermöglicht den flexiblen Einsatz der Plattform in verteilten Industriesystemen, bei denen die Datenverarbeitung nahe an den angeschlossenen Geräten erfolgt.

Drei Prozessorkonfigurationen für unterschiedliche Arbeitslasten
Der SBOX-2625 ist mit drei Prozessoroptionen für unterschiedliche Betriebsanforderungen erhältlich.

Die Konfiguration mit dem Intel Core 3 N355 verfügt über acht Kerne und ist für Anwendungen wie Edge-Gateways, Steuerungsterminals, digitale Beschilderung und Echtzeitüberwachung vorgesehen, die eine höhere Rechenleistung und Multitasking-Fähigkeit erfordern.

Die Konfiguration mit dem Intel Twin Lake N150 verwendet vier Kerne und eine TDP von 6 W. Die geringere Leistungsaufnahme macht sie für großflächige Installationen geeignet, bei denen Systeme kontinuierlich in Fabriken, im Einzelhandel oder in anderen verteilten Umgebungen betrieben werden. Eine geringere Prozessorleistung kann bei groß angelegten Installationen außerdem relevant sein, wenn der Energieverbrauch einen wesentlichen Teil der Gesamtbetriebskosten ausmacht.

Die Konfiguration mit dem Industrieprozessor Intel Amston Lake x7433RE verwendet vier Kerne und ist für Anwendungen unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen vorgesehen. SINTRONES gibt für diese Konfiguration einen Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis 70 °C sowie einen Gleichspannungseingang von 9–36 V an. Damit eignet sie sich für Anwendungen in der industriellen Automatisierung, beim Edge Computing und im industriellen IoT.

Kompaktes lüfterloses Design für industrielle Installationen
Der SBOX-2625 verfügt über ein lüfterloses Design und misst 150 × 106 × 55 mm. Das kompakte Gehäuse ermöglicht die Integration des Systems in Industrieanlagen und Steuerungsinstallationen mit begrenztem Bauraum.

Die Plattform unterstützt verschiedene Montagemöglichkeiten, darunter DIN-Schiene, Wandmontage und VESA-Montage. Dadurch kann dieselbe Computerplattform in Schaltschränken, an Industrieanlagen oder als Bestandteil eingebetteter Edge-Systeme eingesetzt werden.

Das System unterstützt bis zu 16 GB DDR5-4800-Speicher und verfügt über zwei HDMI-Ausgänge. Laut SINTRONES unterstützen die HDMI-Schnittstellen je nach Konfiguration Auflösungen von bis zu 3840 × 2160 bei 60 Hz.

Die Plattform integriert außerdem TPM 2.0 und stellt damit eine hardwarebasierte Sicherheitsfunktion bereit, die Bestandteil einer umfassenderen Systemsicherheitsarchitektur sein kann.

Industrieller Temperaturbereich und Stromversorgung
Der SBOX-2625 ist für den Einsatz in industriellen Umgebungen ausgelegt. SINTRONES gibt unter definierten Luftstrombedingungen einen Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis 70 °C an.

Bei Systemen, die außerhalb herkömmlicher Büroumgebungen eingesetzt werden, sind Temperaturbereich, Stromversorgung, Wärmemanagement und mechanische Installation wichtige Auswahlkriterien. Der Gleichspannungseingang von 9–36 V der Industrievariante ermöglicht die Kompatibilität mit verschiedenen Gleichspannungsarchitekturen, wie sie in Industrieanlagen eingesetzt werden.

Das lüfterlose Design macht einen mechanischen Kühlventilator überflüssig und reduziert damit die Anzahl beweglicher Komponenten im System. Die thermische Leistung hängt jedoch weiterhin von der Installationsumgebung, dem Gehäusedesign, dem Luftstrom und der Systemauslastung ab.

Langfristige Verfügbarkeit für industrielle Installationen
SINTRONES gibt an, dass die Intel-Twin-Lake-Plattform voraussichtlich bis 2034 unterstützt wird. Eine langfristige Produktverfügbarkeit kann für Industrieprojekte relevant sein, da Computerplattformen über mehrere Jahre eingesetzt werden können und ein Hardwareaustausch eine erneute Systemvalidierung, Softwarequalifizierung, mechanische Anpassungen und gegebenenfalls neue Zertifizierungen erfordern kann.

Bei industriellen Edge-Computing-Systemen ist die Verfügbarkeit des Prozessors jedoch nur ein Teil der Lebenszyklusplanung. Auch Speicher, Massenspeicher, Konnektivitätsmodule, Betriebssysteme und weitere Komponenten beeinflussen die praktische Nutzungsdauer einer installierten Plattform.

Zusätzlicher Kontext:
Dieser Abschnitt behandelt technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten sind

Der Intel Core 3 N355 kann direkt mit dem Intel Core i3-N305 verglichen werden, da beide Prozessoren über acht Kerne und acht Threads sowie eine Prozessor-Basisleistung von 15 W verfügen. Der N355 erreicht eine maximale Turbofrequenz von 3,9 GHz gegenüber 3,8 GHz beim N305. Seine maximale dynamische Grafikfrequenz beträgt 1,35 GHz gegenüber 1,25 GHz beim N305.

Der Vergleich zeigt, dass der N355 eine relativ schrittweise Weiterentwicklung auf Prozessorebene darstellt und keine grundlegende Änderung der Leistungsklasse der Plattform. Beide Prozessoren sind für Rechenlasten mit geringer Leistungsaufnahme ausgelegt, bei denen Rechenleistung und thermische sowie energetische Anforderungen miteinander abgewogen werden müssen.

Der N355 unterstützt außerdem DDR5-4800-Speicher und verfügt über 32 Ausführungseinheiten für die integrierte Grafik mit einer maximalen dynamischen Grafikfrequenz von 1,35 GHz. Intel gibt auf Prozessorebene Unterstützung für eine 4K-Bildausgabe mit 60 Hz an.

Im SBOX-2625 werden diese Prozessoreigenschaften mit zwei 2,5-GbE-Schnittstellen, drahtloser Erweiterbarkeit, lokalem Speicher, industrieller Gleichspannungsversorgung und einem kompakten lüfterlosen Gehäuse kombiniert. Dadurch lässt sich die Plattform für verschiedene Edge-Computing-Arbeitslasten konfigurieren, ohne das physische Systemformat zu verändern.

Bearbeitet von Sucithra Mani, Redakteurin bei Induportals – angepasst durch KI.

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