Rodriguez stellt Thomson Movotrak CTU als kollaborative 7. Achse vor
Die Lösung erweitert Arbeitsbereiche auf bis zu 10 Meter und bietet Kollisionserkennung sowie „Freedrive“-Funktionen für industrielle Cobots.
www.rodriguez.de

Rodriguez hat die Thomson Movotrak™ Cobot Transfer Unit (CTU) vorgestellt, die eine kollaborative Reichweitenerweiterung darstellt und Industrierobotern eine verfahrbare 7. Achse hinzufügt. Diese Lösung ermöglicht es, einen einzelnen Cobot an mehreren Stationen innerhalb einer Produktionslinie einzusetzen, Prozesse flexibler zu gestalten und die Anlagenauslastung ohne zeitaufwendiges Umrüsten zu maximieren. Je nach Konfiguration kann die CTU einen Aktionsradius von bis zu 10 Metern bereitstellen. Durch modulare Montageoptionen für Boden, Decke oder Wand ist das System mit einer Vielzahl gängiger Standard-Cobots auf dem Markt kompatibel.
Autonome Sicherheit und vereinfachte Programmierung
Die Movotrak CTU ist die branchenweit einzige 7. Achse, die mit einer autonomen Kollisionserkennung ausgestattet ist; diese identifiziert Kollisionen während der Bewegung und stoppt den Vorgang automatisch. Während dies die allgemeine Sicherheitsarchitektur zur Erleichterung des Betriebs in Umgebungen mit verstärkter Mensch-Maschine-Interaktion ergänzt, ersetzt es keine gesetzlich vorgeschriebenen Standard-Sicherheitsfunktionen.
Darüber hinaus verfügt die CTU über eine Freedrive-Funktion, die es Bedienern ermöglicht, den Roboter manuell entlang der Achse zu führen und Positionen direkt abzuspeichern, was ein schnelles Anlernen (Teach-in) und kürzere Umrüstzeiten unterstützt. Das komplett von Rodriguez gelieferte System basiert auf zwei steifen Linearheinheiten, die auch bei voller Armauslenkung maximale Drehmomentkapazitäten gewährleisten, und umfasst Motor, Getriebe sowie Schaltschrank. Typische Anwendungsbereiche sind die Maschinenbeschickung, großflächiges Schweißen und Dosieren, Materialhandling sowie Qualitätsprüfung für große Bauteile.
Zusätzlicher Kontext: Technologischer Hintergrund und Marktdynamik
Dieser Abschnitt bietet einen technologischen und marktbezogenen Hintergrund, der in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht explizit aufgeführt ist.
In der modernen Fertigung waren kollaborative Roboter (Cobots) aufgrund ihres festen Sockels und der begrenzten Reichweite traditionell auf stationäre Aufgaben beschränkt. Da Betriebe auf eine hochflexible Kleinserienfertigung (High-Mix, Low-Volume / HMLV) umstellen, beschleunigt die Möglichkeit, einen einzigen Cobot über mehrere CNC-Maschinen, Palettierplätze oder Inspektionsstationen hinweg einzusetzen, den Return on Investment (ROI) drastisch. Historisch gesehen brachte die Integration einer linearen Transferachse neue Quetsch- und Schergefahren mit sich, die die kollaborative Einstufung des Cobots aufhoben und Integratoren zwangen, physische Schutzzäune zu installieren. Durch die direkte Integration der Kollisionserkennung in die 7. Achse erhalten moderne Transfereinheiten eine zaunfreie, kollaborative Umgebung. Dies ermöglicht es menschlichen Bedienern und automatisierten Laufbahnen, sich bei großflächigen Fertigungsaufgaben denselben Bodenbereich sicher zu teilen.
Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.
www.rodriguez.com
Fordern Sie weitere Informationen an…

