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Sauber, sicher, detektierbar: Neue igus Tribo-Polymere für den Lebensmittelkontakt

Der motion plastics Spezialist setzt auf optisch und magnetisch erkennbare Materialien für Gleit- und Gelenklager.

Sauber, sicher, detektierbar: Neue igus Tribo-Polymere für den Lebensmittelkontakt
Medienbeständigkeit, Schmiermittel- und Korrosionsfreiheit: diese Anforderungen müssen Maschinenelemente in der Lebensmittelindustrie heute erfüllen. Um im Schadensfall einer Anlage Bruchteile schnell erkennen zu können, hat igus jetzt mit iglidur FC180 und igumid FC zwei neue optisch und magnetisch detektierbare Werkstoffe für seine Gleit- und Gelenklager entwickelt. Die Materialien sind konform der FDA und EU10/2011 Verordnung und eignen sich daher optimal für den Einsatz im Lebensmittelbereich.

Das Erkennen von Fremdkörpern spielt bei der Herstellung und Verpackung von Lebensmitteln eine große Rolle, um die einwandfreie Qualität der Produkte zu sichern und Verunreinigungen zu verhindern. Daher hat igus jetzt speziell für den Lebensmittelkontakt den tribologisch optimierten Gleitlagerwerkstoff iglidur FC 180 (FC = „Food Contact“) entwickelt.

Der neue Werkstoff ist sowohl optisch durch seine blaue Farbe als auch durch Hinzugabe entsprechender, lebensmittelkonformer Additive von Metalldetektoren detektierbar. So können im Schadensfall der Anlage Bruchteile schnell erkannt und entfernt werden. Dies hat zur Folge, dass die Reinheit des Produktes gesichert und kostenintensive Rückrufaktionen verhindert werden. Der neue Werkstoff ist konform der Vorgaben der FDA und der EU-Verordnung 10/2011 und darf daher im direkten Lebensmittelkontakt eingesetzt werden.

„Seine geringe Feuchtigkeitsaufnahme und Schmiermittelfreiheit sind zusätzliche Kriterien, die für die optimale Eignung des Werkstoffes in Anwendungen in der Lebensmitteltechnik, Getränke- und Verpackungsindustrie sprechen“, erklärt Lars Braun, Leiter Branchenmanagement Verpackungstechnik bei igus.

Metalldetektierbarkeit auch für igubal Gelenklager

Auch im Bereich der igubal Gelenklager setzt der motion plastics Spezialist jetzt auf einen neuen detektierbaren Werkstoff. Mit dem Gehäusematerial igumid FC in Kombination mit iglidur FC180 als Kalottenwerkstoff gibt es nun erstmals selbsteinstellende igubal Lager, die für den direkten Lebensmittelkontakt zugelassen sind.

Die sehr gute Detektierbarkeit der Werkstoffe bestätigte auch die Sesotec GmbH, Spezialist für Fremdkörperdetektion und Hersteller von Metalldetektoren für die Lebensmittelindustrie. Selbst kleinste Bruchstücke von 0,0139 g (iglidur FC180), beziehungsweise 0,0157 g (igumid FC) konnten beim Passieren des Metalldetektors INTUITY auf einem Förderband noch identifiziert werden.

Die neuen schwingungsdämpfenden Lager sind aufgrund ihrer Polymerbasis korrosions- und medienbeständig, wodurch sie selbst bei der Reinigung mit Wasser und vielen Reinigungsmedien Stand halten. So können Anlagenhersteller und -betreiber in der Lebensmittelindustrie ihre Maschinen jetzt schnell und einfach mit einer großen Auswahl an Lagerlösungen von igus ausrüsten und dabei doppelt sparen.

Denn Gleitlager aus Kunststoff müssen nicht gewartet werden und sind im Vergleich zu Lösungen aus abgedichteten Edelstahllagern mit lebensmittelkonformen Schmierstoffen in der Anschaffung deutlich günstiger.

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