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Siemens & Vulcan Energy arbeiten zusammen, um Europas nachhaltige Lithiumversorgung zu skalieren

Integrierte Digitalisierungs- und Steuerungssysteme ermöglichen eine skalierbare, kohlenstoffarme Lithiumproduktion für Europas Lieferkette von Elektrofahrzeugen.

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Siemens & Vulcan Energy arbeiten zusammen, um Europas nachhaltige Lithiumversorgung zu skalieren
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Energie, Batteriematerialien und industrielle Automatisierung konvergieren zunehmend, da Europa versucht, eine nachhaltige Lithiumversorgung für die Elektromobilität zu sichern. In diesem Zusammenhang hat Siemens AG eine Partnerschaft mit Vulcan Energy Resources geschlossen, um Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologien für das Lionheart-Projekt im Oberrheintal in Deutschland bereitzustellen.

Das Projekt stellt Europas erste integrierte Lithium- und erneuerbare Energieanlage dar und kombiniert Rohstoffgewinnung, Verarbeitung und Energieerzeugung innerhalb einer einheitlichen Infrastruktur. Siemens wurde im Rahmen einer bis 2035 laufenden Rahmenvereinbarung als bevorzugter Anbieter von Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologien ausgewählt und unterstützt sowohl die anfängliche Entwicklung von Lionheart als auch zukünftige Projektphasen.

Integrierte Lithiumproduktion und erneuerbare Energieerzeugung
Das Lionheart-Projekt ist darauf ausgelegt, jährlich etwa 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat zu produzieren – eine Menge, die für rund 500.000 Batterien für Elektrofahrzeuge pro Jahr ausreicht. Parallel dazu wird erwartet, dass die Anlage jährlich etwa 275 GWh erneuerbaren Strom und 560 GWh Wärme für die lokale Nutzung über eine geschätzte Betriebsdauer von 30 Jahren erzeugt.

Dieser integrierte Ansatz kombiniert Lithiumgewinnung mit erneuerbarer Energieproduktion und unterstützt sowohl Ressourceneffizienz als auch eine reduzierte Kohlenstoffintensität in der Versorgung mit Batteriematerialien.

Automatisierung und Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Siemens wird durchgängige Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen auf Basis seines Xcelerator-Portfolios liefern, die einen koordinierten Betrieb über mehrere Prozessstufen hinweg ermöglichen – von der Rohstoffgewinnung bis zur finalen Lithiumverarbeitung.

Zu den wichtigsten Technologiekomponenten gehören:
  • Verteilte Leitsysteme (DCS): Zentrale Überwachung und Steuerung komplexer industrieller Prozesse
  • Digital-Twin-Technologie: Simulation und Optimierung der Anlagenleistung über den gesamten Lebenszyklus hinweg
  • Industrielle Netzwerke und IT-Sicherheit: Sicherer Datenaustausch zwischen Betriebs- und Unternehmenssystemen
  • Fortschrittliche Instrumentierung und Analytik: Echtzeit-Prozessüberwachung und Leistungsoptimierung

Diese Technologien sind darauf ausgelegt, effiziente, skalierbare und datengetriebene Betriebsabläufe über das standortübergreifende Projekt hinweg zu unterstützen.

Intelligente Infrastruktur und standortübergreifende Integration
Neben der Prozessautomatisierung wird Siemens auch intelligente Gebäude- und Infrastrukturlösungen bereitstellen, um Energiemanagement und Anlagenbetrieb zu unterstützen. Die integrierte Systemarchitektur ermöglicht die Koordination zwischen Produktionsstandorten im Oberrheintal und in der Region Frankfurt und fördert eine effiziente Ressourcennutzung sowie operative Steuerung.

Dieses Maß an Integration ist besonders relevant für Projekte, die industrielle Verarbeitung mit erneuerbarer Energieerzeugung kombinieren, da hier die Synchronisation zwischen Energieangebot und Produktionsnachfrage entscheidend ist.

Strategische Finanzierung und langfristige Partnerschaft
Neben der Bereitstellung von Technologien beteiligt sich Siemens über Siemens Financial Services auch an der Finanzierung des Projekts und wird als Minderheitsinvestor auftreten. Die Finanzierungsstruktur umfasst ein Konsortium strategischer Partner, das die langfristige Projektentwicklung und Skalierbarkeit unterstützt.

Die Partnerschaft steht im Einklang mit umfassenderen europäischen Initiativen zur Stärkung der Resilienz von Lieferketten und zur Reduzierung der Abhängigkeit von importierten Rohstoffen. Das Lionheart-Projekt wurde im Rahmen des EU-Gesetzes zu kritischen Rohstoffen als strategisches Projekt eingestuft, was seine Rolle bei der Unterstützung der Energiewende und des E-Mobilitätsökosystems der Region unterstreicht.

Durch die Kombination von Automatisierung, Digitalisierung und integrierten Energiesystemen zeigt die Zusammenarbeit zwischen Siemens und Vulcan Energy, wie industrielle Technologien eine großskalige, nachhaltige Lithiumproduktion in Europa ermöglichen können.

Bearbeitet von Natania Lyngdoh, Induportals Editor — Adaptiert von KI.

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