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Kompakter Regler für dynamische Industrieantriebe
Eckelmann FCS präsentiert den kompakten Regler E°Darc F04 für industrielle Motion-Control-Anwendungen mit Präzisionssteuerung, Autotuning und EtherCAT-Integration.
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Eckelmann FCS hat den kompakten Regler E°Darc F04 vorgestellt, eine neu entwickelte interne Antriebsplattform für industrielle Automatisierungs- und Motion-Control-Anwendungen. Das System richtet sich an Maschinenbauer und Anlagenhersteller, die hohe Dynamik, integrierte Sicherheitsfunktionen und reduzierte Inbetriebnahmezeiten benötigen.
Als Tochtergesellschaft der Eckelmann Gruppe entwickelt das deutsche Unternehmen seit mehr als fünfzig Jahren Automatisierungs- und Antriebslösungen für den Maschinen- und Anlagenbau. Der neue E°Darc F04 ist das erste Modell einer neuen Generation kompakter Antriebsregler für hochpräzise Positionieranwendungen.
Kompakte Architektur für industrielle Schaltschränke
Der E°Darc F04 wurde für industrielle Umgebungen entwickelt, in denen nur begrenzter Platz im Schaltschrank verfügbar ist. Das kompakte Gehäuse reduziert den Platzbedarf und integriert gleichzeitig zentrale Funktionen der Antriebssteuerung und industriellen Sicherheit.
Das System arbeitet mit einer einphasigen 230-V-AC-Stromversorgung und liefert einen Nennausgangsstrom von 4 Aeff. Unterstützt werden Synchron-, Asynchron- und Linearmotoren, wodurch der Einsatz in unterschiedlichen Automatisierungsarchitekturen möglich ist.
Eine integrierte STO-Funktion (Safe Torque Off) mit SIL-3-Zertifizierung erfüllt die Anforderungen an die funktionale Sicherheit in industriellen Anwendungen mit sicherer Motorabschaltung. Eine UL-Zertifizierung befindet sich derzeit in Vorbereitung, um Anforderungen nordamerikanischer Märkte zu erfüllen.
EtherCAT-Kommunikation und Unterstützung industrieller Encodersysteme
Der Regler integriert EtherCAT-Kommunikation mit CoE-Protokollunterstützung, eine in Echtzeitsteuerungen und synchronisierten Motion-Control-Anwendungen weit verbreitete industrielle Netzwerktechnologie.
Unterstützt werden verschiedene Positionsrückführungssysteme, darunter Inkrementalgeber, batteriegepufferte Multiturn-Encoder sowie die EnDat-2.2-Schnittstelle. Diese Kompatibilität ermöglicht den Einsatz in Anwendungen mit hohen Anforderungen an Positioniergenauigkeit und Synchronisation.
Das System verfügt außerdem über eine integrierte Motorbremssteuerung sowie eine integrierte Messung der Zwischenkreisspannung. Dadurch kann die Pulsweitenmodulation automatisch angepasst werden, um die Dynamik und Stabilität des Antriebs zu optimieren.
Weitere Hardwarefunktionen umfassen eine USB-C-Service-Schnittstelle sowie einen Anschluss für externe Bremswiderstände.
Autotuning reduziert Inbetriebnahmeaufwand
Die Inbetriebnahme des Reglers erfolgt über das neue Softwarewerkzeug E°DriveSet von Eckelmann FCS. Die Software enthält einen Inbetriebnahmeassistenten mit Autotuning-Funktion zur automatisierten Parametrierung der Antriebe.
Dadurch wird der manuelle Konfigurationsaufwand bei der Einrichtung industrieller Antriebe deutlich reduziert, insbesondere bei Motorregelparametern und der Optimierung von Regelkreisen.
Die Software bündelt zudem Diagnose-, Assistenz- und Parametrierungsfunktionen. Wartungstechniker, Inbetriebnahmeingenieure und Entwickler können über eine einheitliche Softwareumgebung auf unterschiedliche Konfigurationsebenen zugreifen.
Autotuning-Funktionen gewinnen insbesondere in automatisierten Fertigungsanlagen, der Industrierobotik und Verpackungsmaschinen an Bedeutung, da Stillstandszeiten während der Einrichtung direkte Auswirkungen auf die Produktivität haben können.
Zusätzlicher Kontext: Technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleich
Der Markt für kompakte Servoantriebsregler umfasst mehrere konkurrierende Plattformen mit EtherCAT-Architekturen und integrierten Sicherheitsfunktionen. Vergleichbare Lösungen sind unter anderem die SINAMICS-S210-Serie von Siemens, die Lexium-Serie von Schneider Electric sowie die AKD-Plattform von Kollmorgen.
Zu den typischen technischen Vergleichskriterien in diesem Marktsegment zählen Nennausgangsstrom, Regelkreisfrequenz, Unterstützung verschiedener Encoderprotokolle, zertifizierte Sicherheitsfunktionen sowie automatische Motorabstimmung.
Autotuning-Funktionen haben sich zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal moderner Motion-Control-Architekturen entwickelt. Sie automatisieren die Motoridentifikation und die Optimierung der Regelparameter, um Einrichtungszeiten und Konfigurationsfehler zu reduzieren.
Die native EtherCAT-Integration unterstützt zudem die steigende Nachfrage nach Interoperabilität in digitalen Fertigungsarchitekturen und Echtzeit-Automatisierungsinfrastrukturen.
Bearbeitet von Sucithra Mani, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
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