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IT-OT-Integration optimiert die digitale Lieferkette
OMRON stellt ein herstellerunabhängiges Framework vor, das operative Technologien mit Unternehmenssystemen verbindet, um die messbare Fertigungseffizienz zu steigern.
industrial.omron.eu

OMRON veröffentlicht i-BELT, einen digitalen Lean-Transformationsdienst, der darauf ausgelegt ist, operative Technologien (OT) und Unternehmensinformationssysteme (IT) entlang der digitalen Lieferkette in der Fertigung zu integrieren. Dieses Beratungs- und Implementierungs-Framework richtet sich an Industriesektoren, indem es Produktionsabläufe optimiert und als strukturelle Brücke zwischen der Hardware-Automatisierung in der Fertigungshalle und den Datenmanagementsystemen des Unternehmens dient.
Schließen von Lücken in der Systemarchitektur
Industriehersteller sind häufig mit unzusammenhängenden Systemarchitekturen konfrontiert, bei denen IT-Integratoren Datenflüsse ohne spezifischen Kontext zur Fertigungsebene verwalten und Automatisierungsspezialisten einzelne Maschinen optimieren, ohne diese an übergeordnete Unternehmenssysteme anzubinden. Die daraus resultierende Fragmentierung führt oft dazu, dass digitale Pilotprojekte ins Stocken geraten, bevor sie vollständig umgesetzt werden. Die Servicearchitektur von i-BELT schließt diese Lücke, indem sie die Prinzipien der Lean-Six-Sigma-Prozessoptimierung mit digitalem Infrastruktur-Engineering kombiniert und so einen strukturierten Weg zur intelligenten Fertigung aufzeigt, ohne dass eine komplette Hardware-Erneuerung erforderlich ist.
Diagnostische Methoden und Systemintegration
Der Implementierungsprozess beginnt mit einer umfassenden Diagnose der Fertigungsebene, die die Abbildung von Prozessabläufen und die Analyse von Key Performance Indicators (KPIs) umfasst. Zur Durchführung dieser Bereitstellungen setzt OMRON ein multidisziplinäres Engineering-Team ein, das in Partnerschaft mit Cognizant und einem breiteren Technologie-Ökosystem agiert. Diese Struktur ermöglicht die Implementierung von Methoden zur kontinuierlichen Verbesserung in Kombination mit einer gezielten digitalen Datenerfassung. Der Dienst ist technologieunabhängig und so konzipiert, dass er eine skalierbare Echtzeit-Dateninfrastruktur aufbaut, die mit jedem bestehenden Manufacturing Execution System (MES), jeder Enterprise Resource Planning (ERP)-Umgebung oder Automatisierungshardware von Drittanbietern kompatibel bleibt.
Messbare Anlageneffektivität und Implementierung
Durch den Fokus auf gezielte Integration statt auf vollständigen Systemaustausch zielt das Framework auf messbare betriebliche Verbesserungen ab. Dokumentierte Fabrikimplementierungen erzielen Steigerungen der Gesamtanlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness, OEE) im Bereich von 5 % bis über 30 %. Zu den weiteren physischen Kennzahlen gehören berechnete Reduzierungen der Fertigungszykluszeiten, der Ausschussquoten sowie des Gesamtenergieverbrauchs der Anlage.
Karthigeyan Vadivel, Regional Director der Advanced Solutions Division bei OMRON EMEA, merkte an, dass die Servicestruktur darauf ausgelegt ist, die Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus der Bereitstellung zu übernehmen und den Integrationsprozess zu steuern, bis grundlegende Verbesserungen der Kennzahlen erreicht sind. Darüber hinaus betonte Alexander Myagkov, Senior General Manager der Advanced Solutions Division, dass das Hauptziel darin bestehe, fehlende technologische Verbindungen zu identifizieren und diese nahtlos in bestehende Architekturen zu integrieren. Dies ermöglicht es den Herstellern, ihre aktuellen Anlagenbestände zu nutzen und gleichzeitig zu einem datengesteuerten Betriebsmodell überzugehen.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten sind.
Im Markt für industrielle IT-OT-Konvergenz und digitale Lean-Beratung werden Bereitstellungsdienste in der Regel mit vergleichbaren Frameworks großer Automatisierungsanbieter wie Siemens (Xcelerator), Rockwell Automation (FactoryTalk Consulting) und Schneider Electric (EcoStruxure) verglichen. Die Bewertung dieser Dienstleistungen für die digitale Transformation konzentriert sich auf Interoperabilität und Time-to-Value (Zeit bis zur Wertschöpfung). Während proprietäre Anbieter häufig die Integration ihrer eigenen speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) oder Software-Stacks priorisieren, wird ein strikt technologieunabhängiger Dienst an seiner Fähigkeit gemessen, über standardmäßige Industrieprotokolle wie OPC UA oder MQTT mit heterogenen Altanlagen zu kommunizieren. Der Leistungserfolg wird letztendlich anhand der garantierten prozentualen Steigerung der Gesamtanlageneffektivität (OEE) und der Verringerung der Datenlatenz zwischen Edge-Steuerungsschichten und zentralen Unternehmensservern bewertet.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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