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Maschinenmontierte IP67-Stromversorgungen mit Schaltkreisdiagnose

OMRON präsentiert eine dezentrale Stromversorgungsarchitektur zur Reduzierung der Schaltschrankwärme bei gleichzeitiger Echtzeitüberwachung auf Maschinenebene.

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Maschinenmontierte IP67-Stromversorgungen mit Schaltkreisdiagnose

OMRON bringt die IP67-Stromversorgungsreihe S8NR und die dazugehörige DC-Blocking-Box S8R-BB auf den Markt, um die Stromverteilung und die Steuerstromkreise direkt an die Industriemaschinen zu verlegen. Dieser dezentrale Ansatz zielt auf die automatisierte Fertigung und Robotik ab und ermöglicht es Ingenieuren, die Größe von Schaltschränken zu reduzieren und thermische Belastungen zu verwalten, ohne auf die Möglichkeiten der Schaltkreisüberwachung verzichten zu müssen.

Dezentralisierung der Stromverteilung
Die Auslagerung von Stromversorgungen aus dem zentralen Gehäuse löst Platzprobleme und Fragen des Wärmemanagements in der Fabrikhalle, führt jedoch in der Vergangenheit häufig zu einer verringerten Übersicht über den Zustand der Schaltkreise. Die IP67-zertifizierte Stromversorgung S8NR mildert dieses Problem, indem sie eine direkte Maschinenmontage ermöglicht und gleichzeitig bis zu sechs einzeln abgesicherte Ausgänge in einem einzigen Gehäuse für die 360-Watt- und 600-Watt-Modelle (24 V DC) integriert. Die Serie umfasst auch 90-Watt-Optionen für geringere Leistungsanforderungen. In Kombination mit der DC-Blocking-Box S8R-BB ermöglicht das System die Lokalisierung der Leistungs- und Sicherheitsverkabelung auf Maschinenebene, wodurch die erforderliche Anzahl von Komponenten für Standard-Steuerstromkreise von zehn auf zwei reduziert wird.

Echtzeitdiagnose über IO-Link
Um die Sichtbarkeit der Schaltkreise auf Geräteebene aufrechtzuerhalten, verfügen die Modelle mit höherer Kapazität über eine Digitalanzeige, die Spannung, Strom und Fehlerstatus in Echtzeit für jeden Kanal liefert, wodurch manuelle Überprüfungen mit dem Multimeter entfallen. Individuelle LED-Anzeigen leuchten im Normalbetrieb grün und bei Auslösung rot. Die Hardware integriert zudem eine vorausschauende Wartungsfunktion, die den Zustand der internen Kondensatoren überwacht und das erwartete Austauschdatum sowohl in Jahren als auch in Prozent ausgibt. Alle Diagnosedaten und Konfigurationseinstellungen sind über IO-Link-Kommunikationsprotokolle aus der Ferne zugänglich, wodurch das Stromverteilungsnetzwerk vollständig in die umfassendere digitale Lieferkette einer Produktionsstätte integriert wird.

Konfigurierbare Schwellenwerte und Installationsmechanik
Ingenieure können Auslöseschwellen in Schritten von 0,1 Ampere konfigurieren und verzögerte Startsequenzen in Intervallen von 0,1 Sekunden pro Ausgang festlegen. Diese Sequenzierung verhindert, dass Einschaltströme Fehler in der Stromversorgung auslösen, wenn mehrere Lasten gleichzeitig aktiviert werden, was in der Folge die Verwendung von Kabeln mit geringerem Querschnitt ermöglicht. Die Hardwareinstallation nutzt ein Schlüsselloch-Montagesystem, das es einem einzelnen Bediener ermöglicht, das Gerät zu positionieren und auszurichten; als Alternative steht die Hutschienenmontage zur Verfügung. Die elektrischen Verbindungen basieren auf dem Smartclick-Schnellanschlusssystem, das die Verdrahtungszeit auf etwa vier Sekunden pro Verbindung reduziert, verglichen mit den zwölf Sekunden, die typischerweise für Standard-Schraubklemmen benötigt werden.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten sind.

Dezentrale IP67-Stromversorgungen stellen eine etablierte Produktkategorie dar, mit konkurrierender Hardware wie der PULS FIEPOS-Serie und den TRIO/IP67-Modulen von Phoenix Contact. Vergleichskriterien in diesem Segment umfassen typischerweise die Dichte der Ausgangskanäle, die Spitzenlastkapazität und die Netzwerkintegration. Während Wettbewerbsmodelle eFuse-Ausgänge mit IO-Link und IP65/IP67-Gehäusen anbieten, hebt sich das S8NR durch die integrierte lokale LED- und Digitalanzeige-Schnittstelle für die multimeterfreie Fehlersuche direkt auf der Maschinenebene ab – eine Funktion, die bei dezentralen Modulen, die sich für die Diagnose ausschließlich auf Feldbusdaten verlassen, weniger verbreitet ist. Darüber hinaus bietet die Integration einer spezialisierten DC-Blocking-Box für lokalisierte Sicherheitssteuerkreise einen einzigartigen modularen Ansatz zur Verwaltung von Class-2-Leistungsbegrenzungen und Sicherheitsintegrationen im Vergleich zu eigenständigen Stromversorgungen.

Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.

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