www.konstruktion-industrie.com

Regal Rexnord und FANUC präsentieren integrierte Cobot-Linearachse

Die Thomson Movotrak Transfer Unit erweitert den Arbeitsbereich von FANUC CRX-Cobots nahtlos und bietet eine integrierte Kollisionserkennung.

  www.regalrexnord.com
Regal Rexnord und FANUC präsentieren integrierte Cobot-Linearachse

Die Regal Rexnord Corporation hat in Zusammenarbeit mit FANUC eine voll integrierte Lösung für kollaborative Roboter (Cobots) entwickelt. Das System kombiniert Lineartechnik von Thomson, Getriebe von Boston Gear, Kupplungen von Huco sowie Motoren und Software von Kollmorgen. Anwender der FANUC CRX-Serie können dadurch die Thomson Movotrak™ Cobot Transfer Unit (CTU) als sofort einsatzbereite externe Achse nutzen. Über eine gemeinsam entwickelte Plug-in-Schnittstelle lässt sich die Movotrak CTU direkt in das FANUC-Netzwerk integrieren, sodass Systemintegratoren die Konfigurationstools von Thomson unmittelbar über das Einlerngerät (Teach Pendant) des Roboters bedienen können.

Die Thomson Movotrak CTU erweitert den herkömmlichen Arbeitsbereich von 6-Achs-Cobots auf bis zu 10 Meter. Sie kann flexibel an Boden, Wand oder Decke montiert werden und verfügt über eine integrierte Kollisionserkennung, die den Cobot beim Auftreffen auf ein Hindernis sofort stoppt. Durch den sogenannten Freedrive-Modus der externen Achse wird der Programmier- und Installationsaufwand erheblich reduziert. Das als Komplettbaugruppe erhältliche System ist robust konstruiert und selbst für große Robotermodelle wie den FANUC CRX30iA ausgelegt.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt bietet technologische und branchenspezifische Hintergründe, die nicht explizit in der ursprünglichen Mitteilung enthalten sind.

Die Erweiterung von kollaborativen Robotern um eine siebte, externe Linearachse (Track) löst eine der größten Einschränkungen in der flexiblen Automatisierung: die begrenzte physische Reichweite starr montierter Roboterarme. Durch eine externe Verfahreinheit kann ein einzelner Cobot mehrere CNC-Maschinen bedienen, lange Schweißnähte ziehen oder weitläufige Palettieraufgaben übernehmen, was die Anlageneffizienz deutlich steigert. Historisch gesehen war die Synchronisation einer externen Achse mit der Robotersteuerung programmiertechnisch aufwendig und fehleranfällig. Plug-and-Play-Schnittstellen verlagern diese Komplexität in die Steuerungssoftware des Herstellers. Besonders sicherheitskritisch ist dabei die Ausweitung der Kollisionserkennung auf die Linearachse selbst, da nur so die strengen normativen Sicherheitsanforderungen (wie ISO/TS 15066) für die Mensch-Roboter-Kollaboration im gesamten erweiterten Arbeitsbereich aufrechterhalten werden können.

Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.

www.regalrexnord.com

  Fordern Sie weitere Informationen an…

LinkedIn
Pinterest

Nehmen Sie an unseren 155000 IMP Followern teil