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Multisensor-Koordinatenmesstechnik integriert künstliche Intelligenz für die Qualitätssicherung

Hexagon Manufacturing Intelligence rüstet seine Koordinatenmessgeräte-Plattform mit Algorithmen des maschinellen Lernens aus, um die industrielle Messtechnik in hochpräzisen Fertigungsumgebungen zu beschleunigen.

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Multisensor-Koordinatenmesstechnik integriert künstliche Intelligenz für die Qualitätssicherung

Das neu gestaltete Messsystem kombiniert optische, taktile sowie multisensorische Sensorik zur Prüfung von Mikrogeometrien und engen Toleranzen in der Elektronikfertigung, Medizintechnik, Automobilindustrie und Präzisionstechnik. Die Modifikationen an Hard- und Software beseitigen betriebliche Engpässe, bei denen komplexe Bauteilgeometrien bisher zeitintensive Prüfabläufe oder umfangreiche manuelle Einrichtungsphasen erforderten.

Kinematische Beschleunigung und quantitative Genauigkeitssteigerungen
Mechanische Konstruktionsanpassungen definieren die kinematische Basis des Koordinatensystems neu. Die taktile Längenmessabweichung entspricht den Vorgaben nach ISO 10360 mit E0, MPEE = (1,6 + L/200) μm. Durch höhere Achsgeschwindigkeiten und Beschleunigungswerte steigt die Gesamtdynamik des Systems um 30 Prozent. Praxisnahe Erstanwendungsprüfungen belegen, dass diese Dynamiksteigerung in Verbindung mit einer erweiterten optischen Sensoroptik, die mehrere diskrete Merkmale simultan erfasst, die Zykluszeiten um rund 15 Prozent verkürzt.

Automatisierte optische Kalibrierung und merkmalsbasierte Kantenerfassung
Die softwareseitige Auswertung erfolgt innerhalb der PC-DMIS-Umgebung, welche maschinelles Lernen zur Vermeidung anwenderbedingter Schwankungen bei optischen Messabläufen einsetzt:
  • Die KI-Kantenerkennung führt automatisierte Kalibrierungsroutinen zwischen Kamera und Beleuchtung aus, um Randkonturen selbst bei optischem Oberflächenrauschen oder Bearbeitungsspuren eindeutig zu erfassen; die Einführung ist für die Softwareversion 2026.2 vorgesehen.
  • Schnelle Autofokus-Algorithmen reduzieren die Erfassungsdauer entlang der Z-Achse um bis zu 50 Prozent, mit einer geplanten Einführung im Verlauf des Jahres 2027.
  • Eine KI-Beleuchtungsregelung steuert die Lichtintensitätsverteilung über mehrere Quadranten autonom, wodurch iterative manuelle Anpassungen bei stark spiegelnden oder semitransparenten Werkstoffen minimiert werden; die Markteinführung erfolgt 2027.
Diese Softwarefunktionen lassen sich über reguläre Aktualisierungspfade auf bestehende OPTIV-M-Systeme übertragen, was den Investitionsschutz installierter Produktionsanlagen sicherstellt.

Messepräsentationen und Plattformverfügbarkeit
Die kommerzielle Verfügbarkeit der Baugröße 4.4.3 beginnt zeitgleich mit der Fachmesse IMTS in Chicago sowie der AMB in Stuttgart ab dem 14. September 2026. Zusätzliche funktionale Erweiterungen und größere Messbereiche folgen schrittweise bis 2027.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten waren.

Multisensor-Koordinatenmessgeräte dieser Baugröße zielen auf Wiederholgenauigkeiten im Sub-Zwei-Mikrometer-Bereich ab – ein Marktsegment, das maßgeblich von Systemen wie der Zeiss O-INSPECT-Reihe sowie der Mitutoyo Quick Vision-Serie bestimmt wird.
  • Messtechnische Präzision: Der taktile Grenzwert von (1,6 + L/200) μm entspricht den gängigen optisch-taktilen Industriestandards dieser Kategorie, darunter Zeiss O-INSPECT 322 ((1,6 + L/250) μm bis (1,9 + L/150) μm je nach Tastersystem) und Mitutoyo Quick Vision Apex ((1,5 + 3L/1000) μm).
  • Software-Automatisierung: Während Wettbewerbssysteme primär kontrastbasierte Kantenfilter und Autofokusmechanismen verwenden, begegnet die direkte Einbindung einer automatisierten Beleuchtungskorrektur in standardisierte Softwarepakete (PC-DMIS) proprietären Lösungen wie Mitutoyo QVPAK oder Zeiss CALYPSO, indem variable Beleuchtungsparameter ohne Bedienereingriff standardisiert werden.
  • Durchsatzdynamik: Eine Steigerung der Achsbeschleunigung um 30 Prozent zielt direkt auf eine Reduzierung der Prüfzeiten bei fertigungsnahen Stichprobenprüfungen ab und schließt die Lücke zwischen Werkstatt-Messmikroskopen und hochpräzisen Portal-Koordinatenmessgeräten.
Redaktionell bearbeitet von Evgeny Churilov, Induportals Media – Angepasst durch KI.

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