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Rolls-Royce installiert mtu Batteriespeicher in Lettland
Rolls-Royce und Sunly realisieren großskalige Energiespeicherprojekte zur Integration erneuerbarer Energien und zur Stabilisierung der Stromnetze.
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Rolls-Royce Power Systems und der baltische Entwickler erneuerbarer Energien Sunly haben eine Vereinbarung über den Bau von vier großskaligen Batteriespeichersystemen in Lettland mit einer Gesamtkapazität von 490 MWh geschlossen. Die Projekte sollen die Netzstabilität verbessern, die Integration erneuerbarer Energien unterstützen und zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage beitragen, da der Anteil von Solarenergie und anderen fluktuierenden Energiequellen in der Region wächst.
Zusammenarbeit für die Infrastruktur erneuerbarer Energien
Die Kooperation verbindet Sunlys Rolle als Entwickler und Betreiber von Projekten für erneuerbare Energien mit der Expertise von Rolls-Royce Power Systems im Bereich Batteriespeicher und Energiemanagementsoftware. Die Projekte sind Teil umfassender Maßnahmen zur Stärkung der Energieinfrastruktur im Baltikum und zur besseren Einbindung erneuerbarer Stromerzeugung in Übertragungs- und Verteilnetze.
Einer der Standorte befindet sich im Hybridenergiepark von Sunly in Valmiera, Lettland, wo Solarstromerzeugung mit Batteriespeicherung kombiniert wird. Solche Hybridenergiesysteme werden zunehmend eingesetzt, um Schwankungen bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen auszugleichen, indem überschüssige Energie gespeichert und bei höherem Bedarf wieder eingespeist wird.
Batteriespeichertechnologie und Aufgabenverteilung
Rolls-Royce liefert mtu Batteriespeichersysteme sowie die Energiemanagementplattform mtu EnergetIQ. Die Batteriesysteme werden an vier Standorten eine Gesamtspeicherkapazität von 490 MWh bereitstellen.
Die Energiemanagementplattform steuert Lade- und Entladevorgänge auf Basis von Netzbedingungen, Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und Lastanforderungen. Dadurch werden Netzausgleich, Frequenzstabilisierung und eine effizientere Nutzung erneuerbarer Energiequellen unterstützt.
Sunly ist für die Projektentwicklung, die Integration erneuerbarer Energien und den Betrieb der Energieanlagen verantwortlich. Rolls-Royce übernimmt die Rolle des Technologieanbieters und Systemintegrators. Als Generalunternehmer ist das Unternehmen für die Lieferung und Integration der Batteriespeichersysteme sowie der zugehörigen Steuerungsinfrastruktur zuständig.
Umsetzung in Lettland und im Baltikum
Die erste Batteriespeicheranlage wird im Hybridenergiepark Valmiera in Lettland errichtet. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Die drei weiteren Speicherstandorte sollen im Verlauf des Jahres 2027 folgen.
Die Batteriesysteme werden in bestehende und geplante Anlagen für erneuerbare Energien integriert, um den Netzbetrieb zu unterstützen und die Verfügbarkeit erneuerbarer Energie zu verbessern. Die Projekte sind darauf ausgelegt, die Anforderungen an die Cybersicherheit kritischer Energieinfrastrukturen zu erfüllen.
Über Lettland hinaus haben Sunly und Rolls-Royce eine Absichtserklärung für ein weiteres Batteriespeicherprojekt mit einer Kapazität von 300 MWh in Risti, Estland, unterzeichnet. Die Zusammenarbeit erstreckt sich damit über mehrere Märkte und unterstützt den Ausbau regionaler Energiespeicherinfrastrukturen.
Anwendungen und betriebliche Vorteile
Zu den wichtigsten Einsatzbereichen zählen die Integration erneuerbarer Energien, die Netzstabilisierung, die zeitliche Verschiebung von Energieverbräuchen sowie die Unterstützung von Stromübertragungsnetzen.
Batteriespeichersysteme können überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energiequellen aufnehmen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder bereitstellen, wenn die Erzeugung sinkt oder die Nachfrage steigt. Diese betriebliche Flexibilität kann die Abregelung erneuerbarer Energien reduzieren und zu einem stabileren Netzbetrieb beitragen.
Für Netzbetreiber und Entwickler erneuerbarer Energien bieten Speichersysteme zusätzliche Möglichkeiten, Angebot und Nachfrage auszugleichen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu unterstützen.
Erwartete Auswirkungen auf die Energiesysteme im Baltikum
Die vier Projekte in Lettland repräsentieren eine Batteriespeicherkapazität von insgesamt 490 MWh. Zusammen mit weiteren Projekten in Lettland, Litauen und Estland wird die von Rolls-Royce im Baltikum installierte Speicherkapazität nach Abschluss aller Vorhaben voraussichtlich mehr als 1.500 MWh erreichen.
Für den lettischen Übertragungsnetzbetreiber Augstsprieguma tikls (AST) ist bereits seit 2025 ein von Rolls-Royce geliefertes Batteriespeichersystem in Betrieb. Die aktuellen Projekte bauen auf diesen Erfahrungen auf und tragen zum weiteren Ausbau großskaliger Energiespeicherinfrastrukturen bei, die für einen höheren Anteil erneuerbarer Energien im baltischen Stromnetz erforderlich sind.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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