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Integrierte Energiespeicher für städtische und regionale Bahninfrastrukturen
Die ÖBB-Infrastruktur AG implementiert ein kombiniertes Photovoltaik- und Batteriespeichersystem zur lokalen Energieversorgung und Stabilisierung des österreichischen Schienennetzes.
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Die ÖBB-Infrastruktur AG integriert am Standort Süßenbrunn eine Photovoltaikanlage mit einem neuen stationären Batteriespeichersystem. Diese technische Implementierung zielt darauf ab, die lokale Nutzung von erneuerbaren Energien zu maximieren und die Energieversorgung für den Bahnbetrieb von externen Stromnetzen zeitlich zu entkoppeln.
Herausforderungen im Betrieb und Zusammenarbeit
Der Betrieb von nationalen Eisenbahninfrastrukturen erfordert eine kontinuierliche und ausfallsichere Energieversorgung, die zunehmend durch volatile Energiemärkte und geopolitische Spannungen beeinträchtigt wird. Um diese infrastrukturellen Herausforderungen zu bewältigen und die Stabilität der Energieversorgung nachhaltig zu stärken, plant und realisiert die ÖBB-Infrastruktur AG den Ausbau der Eigenversorgung. Die technische Zusammenarbeit innerhalb der Geschäftsbereiche ermöglicht es, die Erzeugung erneuerbarer Energien direkt mit den lokalen Verbrauchspunkten zu verknüpfen und so die Abhängigkeit von externen Stromquellen im Wirtschaftsstandort Österreich zu reduzieren.
Technische Lösung und Verantwortlichkeiten
Die Systemarchitektur kombiniert eine 50-Hertz-Photovoltaikanlage mit einem stationären Batteriespeicher. Die Solaranlage umfasst mehr als 1300 auf dem Dach installierte Module, die jährlich rund 640 Megawattstunden elektrischen Strom erzeugen. Die ÖBB-Infrastruktur AG verantwortet die Integration des neu errichteten Batteriespeichers, der eine Kapazität von 645 Kilowattstunden sowie eine Ladeleistung von 324 Kilowatt aufweist. Diese Hardware-Konfiguration ist darauf ausgelegt, überschüssige Energie physikalisch vor Ort zu speichern und die Stromproduktion vom lokalen Verbrauch operativ zu entkoppeln.
Bereitstellung und Implementierung
Die physische Bereitstellung der Infrastruktur erfolgt am Betriebsstandort in Süßenbrunn. Die Photovoltaikanlage wurde bereits im Jahr 2025 in den regulären Betrieb überführt. In der aktuellen Implementierungsphase wird der Batteriespeicher an die bestehende Solarinfrastruktur angeschlossen, um ein intelligentes lokales Stromnetz für die Standortversorgung zu bilden. Diese Anlage ist Teil der langfristigen Energiestrategie des Betreibers, die auf den kontinuierlichen Ausbau von mittlerweile mehr als 140 bestehenden Photovoltaikanlagen im gesamten österreichischen Streckennetz abzielt.
Anwendungen und Anwendungsfälle
Diese Energietechnologie wird direkt zur lokalen Stromversorgung von betrieblichen Bahnanlagen und industriellen Standorten angewendet. Die funktionalen Anwendungsfälle umfassen die Speicherung von Sonnenstrom während der Produktionsspitzen und die zeitversetzte Bereitstellung der elektrischen Energie außerhalb der Sonnenstunden. Durch die Anwendung dieser Speicherarchitektur stabilisiert der Netzbetreiber den Eigenverbrauch und sichert die unterbrechungsfreie Stromversorgung für die infrastrukturrelevanten Prozesse am Standort ab.
Ergebnisse und erwartete Auswirkungen
Die Integration des Speichersystems stellt den selbst erzeugten Strom bedarfsgerecht zur Verfügung und reduziert die Lastspitzen beim Bezug aus dem öffentlichen Stromnetz. Die Produktionsmenge von 640 Megawattstunden entspricht dem äquivalenten Bedarf von etwa 160 Haushalten, was die externe Energieabhängigkeit des Standorts messbar verringert. Zur strategischen Einordnung der Systemleistung erklärt Karl Streimelweger, Geschäftsbereichsleiter Energie der ÖBB-Infrastruktur AG: "Mit dem ersten Batteriespeicher in Süßenbrunn zeigen wir, wie wir erneuerbare Energie nicht nur erzeugen, sondern intelligent nutzen."
Bearbeitet von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
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